| Panzerbataillon 33 |
Aktuelles und mehr über das PzBtl 33
unter: www.helstorf.de |
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Die Gründungszeit
Mit Panzern des Typs M 47, die teilweise noch aus dem Koreakrieg stammten, wurden zu der Zeit die beiden Kampfkompanien ausgestattet. Das Bataillon bestand nämlich in seiner Anfangsphase aus einer Stabs- und Versorgungskompanie und zwei Einsatzkompanien. Aufstellungsort war Munster-Lager.
Nach nur 4 Monaten, also im März 1959, erfolgte die Verlegung des Bataillons von Munster-Lager in das 120 km entfernte Barmer/Dörverden. Hier wurde im April 1959 die Ausrüstung mit insgesamt 58 M47 abgeschlossen. Zugleich kamen die ersten Wehrpflichtigen, mit denen der Ausbildungsdienst aufgenommen wurde.
Bereits ein Jahr später begann die Umrüstung Vom M 47 auf den Kampfpanzer M 48, die 1961 zum Abschluss gebracht wurde. Der erste Auslandsaufenthalt in Castlemartin, Südweales, und die erste Divisionsgefechtsübung noch im gleichen Jahr bildete die Schwerpunkte und zugleich die Höhepunkte des Jahres 1962.
Zwei Ereignisse prägten das Jahr 1965: im April wurde die vom Bundespräsidenten verliehene Truppenfahne an das Panzerbataillon 33 übergeben; ebenfalls noch im gleichen Jahre fand die Verlegung von Barme/Dörverden in den jetzigen Standort Neustadt a. Rbge, Ortsteil Luttmersen statt.
Beginn der Leopard-Zeit
Nur 5 Jahre hatte das Bataillon mit M 48 ausbilden müssen, denn 1966 wurde es mit dem von Deutschland neu entwickelten Kampfpanzer Leopard I ausgerüstet. In diesem Jahr wurden auch die ersten Patenschaften zwischen den Kompanien und umliegenden Gemeinden gebildet.
Für das Panzerbataillon 33 waren die Teilnahmen an den Canadien-Army-Trophy-Schießen 1968 und 1970 besonders herausragende Ereignisse. Im Jahr 1968 wurde sowohl in der Einzel- als auch in der Gesamtwertung jeweils der zweite Platz erreicht. Zwei Jahre später 1970 belegte das Bataillon in der Einzelwertung sogar den ersten Platz und in der Gesamtwertung den Rang zwei. Für die siegenden Soldaten von 1970 gab es noch eine besondere „Ehrung“: den Besatzungen wurde als ersten Panzersoldaten der Bundeswehr das schwarze Barett der Panzertruppe überreicht. |
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Fünfzehn Jahre nach der Einführung des Leopard I erfolgte 1981 im Panzerbataillon 33 die Umrüstung auf den Kampfpanzer Leopard II. Zugleich war es der Zeitraum der Umstellung auf die Heeresstruktur 4.
Kurz nach der Wiedervereinigung fand im Dezember
1990 auf dem Standortübungsplatz von Luttmersen unter großer
Medienbeachtung die Darstellung von gepanzerten und ungepanzerten
Fahrzeugen zum Beispiel T-72 oder BMP und anderem Wehrmaterial des
ehemaligen Warschauer Paktes statt. Der niedersächsische Innenminister
Glogowski verlieh 1991 dem Panzerbataillon 33 das Fahnenband des Landes
Niedersachsen. |
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Einsätze des Bataillons
Teile des Bataillons waren dabei, als im Juni 1999 deutsche Soldaten über Albanien ins Kosovo einmarschierten. Es war der erste offizielle Auslandseinsatz des Bataillons. Dem schlossen sich 2001 weiter Einsätze im Kosovo und in Mazedonien an.
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Der Hochwassereinsatz an der Elbe in Magdeburg im
Jahre 2002 war nicht der erste Einsatz des Bataillons im Rahmen von
Katastrophenhilfe. Neben dem Wasser waren es auch Feuer und Schnee, die
den vollen Einsatz des Bataillons erforderten. Beim Brand der Lüneburger
Heide im Juli 1975 galt es, nahezu 100qkm brennende Wald- und
Heideflächen unter Kontrolle zu bringen. Auch bei der großen
Schneekatastrophe 1979 in Norddeutschland zeigten die Panzersoldaten
ihre Fähigkeiten, durch Schneeräumung Versorgungsfahrten zu
eingeschlossenen Ortschaften sicherzustellen und Krankentransporte mit
militärischen Gerät durchzuführen, also „zu helfen und zu retten“. |
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![]() Fotos (2): P.Conrad |
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Der Kommandeur Panzerbataillon 33, Oberstleutnant Olaf Manhenke, übergibt am 11. Nov 2005 die ersten drei Leopard 2A6 an die Kampfkompanien
Panzerbataillon 33 wird auf neuen Kampfpanzer „Leopard2 A6“ umgerüstet |
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Luttmersen (pc). Das Panzerbataillon 33 wird mit dem neuesten Kampfpanzer „Leopard2 A6“ umgerüstet. Die ersten drei Panzer konnte Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Olaf Manhenke, am gestrigen Freitag an die Kompaniechefs der drei Kampfkompanien übergeben. Erst im September 2003 quasi zurückgerüstet vom „Leopard A5“ auf den älteren Typ A4, können sich die Panzermänner in der Wilhelmstein-Kaserne jetzt darüber freuen, mit der allerneuesten Technik ausgestattet zu werden. Der neue „Leo“ hat neben einer neuen Waffentechnik mit einem längeren Rohr, eine modifizierte Rechneranlage. Gegenüber dem A5 ist er sechs Tonnen schwerer und hat ein Kampfgewicht von rund 62 Tonnen. Mit ihm und der leistungsgesteigerten Munition lassen sich noch bessere Trefferergebnisse erzielen, erklärt der Technische Stabsoffizier, Major Bernd Schulz. Etwa bis Mitte 2006 soll die Umrüstung auf insgesamt 44 Kampfpanzer vollzogen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Panzerbataillon 33 von einem Bataillon der Reaktionskräfte (RK) zu einem Verband der so genannten Einsatzkräfte (EK) umstrukturiert sein, dem drei der in der Bundeswehr verbleibenden sechs Panzerbataillone angehören. Für Juli 2006 ist auch mit der Auflösung der Panzergrenadierbrigade 1 für das Panzerbataillon 33 der Unterstellungswechsel zur Panzerlehrbrigade 9 nach Munster geplant. Neustädter Zeitung vom 12.Nov 2005 |
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![]() Oberstleutnant Manhenke (li) hat am 11.Nov 2005 die ersten drei Kampfpanzer Leopard 2A6 an Olt Oliver Kaufmann, Olt Marek Krüger und Hauptmann Peer Papenbroock übergeben. Daneben der TStOffz Major Bernd Schulz. |
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Oberstleutnant
Olaf Manhenke übergibt den ersten „LeoA6“ an Oberleutnant Oliver
Kaufmann und bringt mit ihm und Major Bernd Schulz das Bataillonswappen
an |
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![]() Ist schwerer, hat ein längeres Rohr, schießt besser und weiter; der neue „Leopard 2A6“ Text u. Fotos (3): Peter Conrad |
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| Fotogalerie: |
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