Aktivitäten - Berichte - Pressespiegel  
     
 

Freundeskreis erfreut Angehörige der Soldaten

 

Infoveranstaltung und Zoobesuch mit Kindern

 

Luttmersen (st). Während sich Soldaten des Panzerbataillon 33 aus der Wilhelmstein-Kaserne im Auslandseinsatz in Afghanistan befinden, kümmern sich die Familienbetreuungsstelle Luttmersen sowie der Freundeskreis des Bataillons um die Familienangehörigen. „Bei den Auslandseinsätzen ist Fürsorge und Betreuung für Partner und Familien der Soldatinnen und Soldaten besonders wichtig“, erklärte Oberstabsfeldwebel Norbert Mau, Leiter der Familienbetreuungsstelle, anlässlich eines Familienbetreuungstages. Gemeinsam mit dem Freundeskreis hatte die Betreuungsstelle am Sonntag zu der Veranstaltung in die Kaserne eingeladen, um zunächst über die aktuelle Lage im Einsatzland am Hindukusch zu informieren. In seiner Begrüßung erläuterte Mau die Aufgabenfelder der Familienbetreuungsstelle: von der Unterstützung der Angehörigen bei der Lösung sozialer Probleme während des Einsatzes, über die Vermittlung seelsorgerischer Betreuung, bis hin zur Vermittlung einer Beratung über rechtliche und versorgungsrechtliche Grundlagen. Die derzeitige Situation der Soldaten im Einsatzland beleuchtete anschließend der Presseoffizier des Panzerbataillons, Hauptmann Jan Sames. In seinem Vortrag ging Sames mit aktuellen und eindrucksvollen Bildern unter anderem auf die besonderen Belastungen, unter denen der Einsatz in Afghanistan steht, ein: hohe Temperaturen, Sandstürme und teilweise spartanische Unterkünfte. Auch über die Sicherheitslage berichtete Sames. Derzeit zielten die Anschläge der Taliban mehr auf die afghanische politische Führung sowie deren Armee, hieß es. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren die Angehörigen mit zwei Bussen, 56 Erwachsene und 12 Kinder, in den Erlebnis-Zoo nach Hannover. Der Freundeskreis Panzerbataillon 33 hatte alle zu diesem besonderen Programmpunkt eingeladen. „Beim Verabschiedungsappell am 24. Mai haben wir unseren Soldaten auf ihren schweren Weg mitgegeben, dass wir diesen Auslandseinsatz – wie die zurückliegenden – begleitend unterstützen“, erklärte Gerhard Luft, Vorsitzender des Freundeskreises und Oberst a.D., den Angehörigen. „Mit diesen Familienbetreuungstagen wollen wir die lange Zeit der Trennung erträglicher gestalten, besonders den Kindern“, so Luft. Und so bot der Zoobesuch bei bestem Wetter auch ein wenig Abwechslung vom Alltag. Werner Hesse, Geschäftsführer des Freundeskreises, hatte die Gruppe begleitet: „Wir Erwachsenen konnten viele gute Gespräche führen und auch die Kinder hatten ihre Freude vor allem auch an Yukon Bay und einer Extraportion Eis.“

 
 
Hauptmann Jan Sames informiert über die aktuelle Lage im Einsatzland Afghanistan
 
 
Hauptmann Jan Sames (rechts) mit Gastgebern und Gästen des Familienbetreuungstages in der Wilhelmstein-Kaserne
Text und Fotos: Bernd Stache - erschienen: Neustädter-Blatt
 
     
  Bericht über die Tagesfahrt an die Weser am 27.07.2011  
 

Freundeskreis Panzerbataillons 33 besucht das ABC- Abwehr Bataillon 7 in Höxter.

 

Ziel einer sicherheitspolitischen Informationsfahrt war der Besuch des ABC-Abwehr Bataillons 7 in Höxter.

58 Mitglieder und Gäste wurden durch den Kommandeur, Oberst Gaisbauer über die Kernaufgabe

des Bataillons " Schutz- und Abwehrmaßnahmen gegen die Wirkung von atomaren, biologischen und

chemischen Kampfstoffen" informiert. In seinem zweistündigen Vortrag erläuterte er eindrucksvoll mit

bildlicher Dokumentation die Fähigkeiten und Aufgaben seiner 1000 Soldaten in einer Stabs- und

Versorgungskompanie und in 4 ABC-Abwehrkompanien: Unterstützung nicht nur der Truppenteile

der Bundeswehr, sondern auch der verbündeten und befreundeten Streitkräfte in internationalen

Einsätzen im gesamten Aufgabenspektrum der ABC-Abwehr. Klassische Aufträge dabei sind:

ABC-Aufklärung. Dekontaminierung von Personal, Fahrzeugen, Material und in begrenztem Umfang

auch von Straßen und Liegenschaften. Unterstützung bei Desinfektions- und Hygienemaßnahmen,

Aufbereitung von verschmutztem und kontaminiertem Wasser. Das Bataillon war und ist an allen

Auslandeinsätzen der Bundeswehr beteiligt. Ein Schwerpunkt dabei ist die Trinkwasseraufbereitung.

Mit der Teilnahme an der Truppenverpflegung endete der Besuch. Bei der Verabschiedung bedankte

sich der Vorsitzender, Gerhard Luft, im Namen der Reisegruppe für die Fülle der Informationen, für

die Gastfreundschaft und dass der Besuch überhaupt stattfinden konnte, obwohl sich nahezu alle Soldaten
im Auslandseinsatz befinden oder sich darauf vorbereiten.
Beeindruckt von der großen Bandbreite der Fähigkeiten und der Leistung des ABC-Abwehr Bataillons 7

wurde anschließend die 31.000 Einwohner zählende Kreisstadt Höxter an der Weser besucht.

Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern , die teilweise in den Jahren des Fürstbistums " Corvey "

vor1800 gebaut wurden, lud zum Verweilen in den gemütlichen Kaffees ein.Weiter ging es danach

mit dem Bus nach Polle, um mit der Fahrgastschifffahrt " Flotte Weser " nach Bodenwerder zu gelangen.

Bei herrlichem Wetter wurde die Schönheit des Weserberglandes augenfällig. Die etwa.zweistündige

Schifffahrt endete in der Heimat des Lügenbarons von Münchhausen in Bodenwerder.

Der Freiherr von Münchhausen, der mit seinen unglaublichen Geschichten und Abenteuern

Weltruhm erlangte, lebte in Bodenwerder. Eine Vielzahl von Denkmälern sind in der historischen

Stadt zu bewundern. Den Tagesausklang erlebten die Freunde des Panzerbataillons in der Brauerei

Gaststätte " Felsenkeller " in Lauenau. Hier werden in der 5. Generation die bekannten " Rupp Bräu "

Dunkel und Pilsener hergestellt.Mit einem ordentlichen" Vesper Teller " klang ein eindrucksvoller Tag aus.

Text: Dieter Heise - veröffentlicht in: Neustädter-Zeitung / Leine Zeitung

 
   
  Die Teilnehmer der "Weserfahrt" waren von der Fülle an Informationen beeindruckt. Foto: Dieter Heise  
 
Bericht über Informationsfahrt - Dänemark 25.05. - 28.05.2011
 
 

 

Besuch beim Dänischen Generalstab in Kopenhagen

 

Luttmersen (r/besta) Eine viertägige Busreise nach Kopenhagen unternahmen 74 Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Panzerbataillon 33. Die Fahrt ging zunächst nach Puttgarden, dann mit der Fähre zum dänischen Hafen Rödby und weiter bis in die dänische Hauptstadt. Am folgenden Tag stand der Besuch beim Dänischen Generalstab auf dem Programm. Dort wurde die Reisegruppe vom NATO-Partner in deutscher Sprache über die Struktur der dänischen Streitkräfte von heute bis 2014 ausführlich informiert. Auslandseinsätze in Afghanistan, Libyen und am Horn von Afrika, aber auch Schiffsüberwachung auf der Ostsee gehören zu deren Aufgabengebiet. Der freundliche Empfang, die Informationen und das dänische Mittagessen in der Messe waren ein Highlight des Besuches. Eine anschließende mehrstündige Stadtrundfahrt zu den interessanten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens, der Besuch der längsten Shoppingmeile Stroget und ein Abend im Vergnügungspark Tivoli gehörten zum Programm. Am nächsten Vormittag unternahm die Besuchergruppe eine Bootsfahrt auf schmalen Kanälen ins historische Herz von Kopenhagen und erlebte die Wachablösung der königlichen Leibgarde vor Schloss Amalienburg. Es folgte eine Fahrt über die Meerstrasse durch das nördliche Seeland (Dänische Riviera) bis nach Helsingör. An der Einfahrt zum Öresund befindet sich die gewaltige Festung Schloss Kronborg, eines der wichtigsten Renaissanceschlösser Europas, deren Besichtigung nicht fehlen durfte. Die Heimreise am vierten Tag führte über die große Storebaelt Brücke, die den großen Belt mit einer Länge von 18 Kilometern überspannt. Als letzter Höhepunkt der Reise galt der Besuch der drittgrößten Stadt Dänemarks, Odense, mit dem gotischen Dom Sankt Knuds Kirche und der sehenswerten Innenstadt. Nach vier eindrucksvollen Reisetagen und 1200 zurückgelegten Kilometern war sich die Reisegruppe einig: "Dies war eine gelungene, erlebnisreiche sicherheitspolitische Informationsfahrt mit vielen neuen Eindrücken." Die nächste eintägige Fahrt des Freundeskreises Panzerbataillon 33 findet am 27. Juli 2011 zum ABC Abwehr Bataillon in Höxter statt. Mittagessen, eine Weser-Schifffahrt, Vesper im Felsenkeller in Lauenau sowie die Busfahrt sind im Preis von 39,50 Euro enthalten. Anmeldeschluss für Mitglieder und Gäste ist der 4. Juli 2011. Anmeldungen nimmt Werner Hesse, Telefon (0 50 32) 70 80, oder Dieter Heise (0 50 72) 409 entgegen.


Ein Muss für alle mitgereisten Freunde - der Besuch der "Kleinen Meerjungfrau" in Kopenhagen.
Text: Bernd Stache - erschienen: Neustädter-Blatt 09.06.2011

 
     
 

Zum Einsatz in Afghanistan verabschiedet 

Bundestagsabgeordnete Caren Marks spricht Soldaten Mut zu

 
   

Luttmersen (besta) Am Dienstagnachmittag (24.05.2011) hatte die Stadt Neustadt gemeinsam mit dem Panzerbataillon 33 anlässlich des geplanten Afghanistan-Einsatzes von circa 400 Soldaten des Bataillons in die Wilhelmsteinkaserne zur offiziellen Verabschiedung eingeladen. Neben den geladenen Gästen waren auch interessierte Bürger der Stadt und zahlreiche Angehörige der Soldaten zum Abschiedsappell in der Kaserne gekommen. Bereits Ende Juni werden die ersten Soldaten des Panzerbataillons für vier Monate nach Kunduz in den Einsatz gehen. Der Bataillonsstab sowie die Stabs- und Versorgungskompanie folgen im September für sechs Monate nach Nordafghanistan, wo das Panzerbataillon 33 für den Betrieb des Provincial Reconstruction Team Kunduz verantwortlich sein wird. Allen Rednern bei diesem Abschiedsappell in der Wilhelmsteinkaserne war eines gemeinsam: Der Wunsch, dass die Soldaten gesund aus Afghanistan zurückkommen. Um die Bundeswehrangehörigen während ihres Afghanistan-Einsatzes an den Heimatstandort zu erinnern, hatten Ortsbürgermeister Werner Rump und Bürgermeister Uwe Sternbeck dem Kommandeur des Panzerbataillon 33, Oberstleutnant Michael Sack, jeweils ein Ortseingangsschild „Luttmersen“ überreicht. Der Panzerkommandeur erläuterte in seiner Rede, wie intensiv sich seine Soldaten auf den Afghanistan-Einsatz vorbereitet hätten. Nun warte eine herausfordernde und wichtige Aufgabe auf alle. „Ich will dabei nicht verheimlichen, dass unser Einsatz mit Entbehrungen, ungewöhnlichen Belastungen, ungewohnten Lebensbedingungen aber auch Bedrohungen und Gefahren verbunden ist“, erklärte der Kommandeur unmissverständlich. Oberstleutnant Sack hob die Bedeutung der Unterstützung und den Rückhalt durch die Familien der Soldaten besonders hervor und bedankte sich zugleich bei den Bürgerinnen und Bürgern des Neustädter Landes und Gäste des Abschiedsappells für ihre Solidarität. Besondere Unterstützung während ihres Auslandseinsatzes sowie schnelle und unbürokratische Hilfe sagte Gerhardt Luft, Vorsitzender des 600 Mitglieder umfassenden Freundeskreises Panzerbataillon 33, den Soldaten zu. „Gehen Sie mit der Gewissheit in den Einsatz, dass wir in Gedanken bei Ihnen sind und dass wir uns um Ihre Angehörigen kümmern werden“, so Luft. Als dritter Redner trat Bürgermeister Uwe Sternbeck an das Rednerpult. „Zu Ihrer Verabschiedung nach Afghanistan stehe ich mit gespaltenem Herzen vor Ihnen“, bekannte Sternbeck: „Als Bürgermeister und als politischer Mensch Uwe Sternbeck kann ich Ihnen keine `Gute Reise´ wünschen“. In seiner Begrüßung der Gäste hatte das Neustädter Stadtoberhaupt zuvor „auch die Damen und Herren vor dem Kasernentor“ mit einbezogen. Vor der Wilhelmsteinkaserne waren einige Demonstranten versammelt, um gegen den Afghanistan-Appell zu demonstrieren. Der Organisator des Protestes, Gerhard Biederbeck, hatte ein musikalisches Quartett aufgeboten: „Um zur Ernsthaftigkeit des heutigen Anlasses solche Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen, wie es besonders die Musik vermag“, hieß es in seinem Statement. Für den musikalischen Rahmen während des feierlichen Appells in der Kaserne sorgte das Heeresmusikkorps 1 aus Hannover unter Leitung von Hauptmann Harald Sandmann mit Marschmusik. Die Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Caren Marks, beleuchtete in einer bemerkenswerten Rede die außen- und sicherheitspolitischen Komponenten des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr und stieß damit auf große Resonanz. „Ich betone ausdrücklich: Die Bundeswehr leistet insgesamt dort, wo sie im Einsatz ist, gute Arbeit. Ich habe großes Vertrauen in unsere Soldatinnen und Soldaten. Ich habe großes Vertrauen in Sie“, so die Abgeordnete. „Dank, Anerkennung, Respekt und unsere Unterstützung“ gebühre den Soldaten für ihren oftmals auch sehr gefährlichen Dienst, erklärte Caren Marks. Dass es in Afghanistan aber auch „für Kinder, Frauen und Männer, die nur friedlich und auskömmlich in ihrer Heimat leben wollen“, eine latente Gefährdung gibt, machte als letzter Redner beim Abschiedsappell Friedel Eggelmeyer deutlich, Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Eggelmeyer, ehemaliger Kommandeur des Panzerbataillon 33, erläuterte die Zusammenhänge der gemeinsamen Anstrengungen aller für den Frieden in Afghanistan: „In der Gesamtheit prägen Diplomatie, Bundeswehr, Polizei und Entwicklungszusammenarbeit die deutsche Hilfe für die geschundenen afghanischen Menschen. Unser Engagement in Afghanistan kann nur dann zum  Erfolg führen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.“ Die freiwillige Arbeit der vielen Nichtregierungsorganisationen fand in der Rede ebenfalls Erwähnung. Zum Abschluss des Appells verlieh Oberstleutnant Michael Sack dem Oberfeldwebel Danny L. sowie dem Stabsunteroffizier Lars J. die „Einsatzmedaille Gefecht“. Beide Soldaten hatten sich im Jahr 2010 bei Gefechten in Afghanistan besonders ausgezeichnet. Mit der Nationalhymne klang die offizielle Verabschiedung aus. Für geladene Gäste gab es noch einen Empfang im Offiziercasino der Wilhelmsteinkaserne, der für viele Gespräche genutzt wurde.

 
   
  Bürgermeister Uwe Sternbeck (v.l.), MdB Caren Marks, Oberstleutnant Michael Sack und Gerhardt Luft beim Empfang.
Text u. Foto: Bernd Stache - erschienen: Neustädter-Blatt 27.05.2011
 
     
 
Freundeskreis am 02.12.2009 mit Neustädter Bürgerpreis ausgezeichnet
 
 

Freundeskreis erhält Neustädter Bürgerpreis
 

 
 

In einem feierlichen Rahmen wurde dem Freundeskreis Panzerbataillon 33 der Neustädter Bürgerpreis verliehen.

Für besondere Verdienste um das Allgemeinwohllautet die Gravur in der Mitte des in einer mächtigen Holztafel gefassten Zinntellers, dem Neustädter Bürgerpreis. Seit 1994 wird er jährlich vom CDU-Stadtverband für besonderes Engagement und herausragende ehrenamtliche Tätigkeit an Personen, Institutionen oder Vereine vergeben.

Vor etwa 150 Gästen, ehemals Geehrten, Vertretern aus Politik und Wirtschaft hob die Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Neustadt, Cornelia Schulze, im Gasthaus Schulz in Mariensee die Arbeit des Vereins und dessen Bedeutung für die Soldaten und die Menschen im Neustädter Land hervor. Ehrenamtliches Engagement lohnt sich, unterstrich Schulze und freute sich, dem Vorsitzenden, Oberst a.D. Gerhard Luft, den Ehrenpreis übergeben zu dürfen.

„Diese Auszeichnung wird uns weiter Ansporn sein“, bedankte sich Luft im Namen von 525 Mitgliedern. Mit der Betreuung der Soldaten und ihren Angehörigen bei Auslandseinsätzen sowie der Unterstützung des Bataillons, stellte der Vorsitzende die Schwerpunkte der Vereinsarbeit unter großem Beifall der Anwesenden vor.

Die Laudatio auf den Freundeskreis hielt Hauptmann Sebastian Hebisch, der S3-Stabsoffizier des Panzerbataillons 33.    

Festredner, Staatssekretär im Kultusministerium Dr. Bernd Althusmann, machte in seiner mit viel Applaus bedachten Rede das Ehrenamt und die damit verbundene Arbeit und Verantwortung zum Mittelpunkt.

Die mit der Auszeichnung verbundenen 250 Euro Preisgeld werden nicht in die Vereinskasse wandern sondern im vollen Umfang den Soldaten im nächsten Auslandseinsatz zugute kommen, bedankte sich Vorsitzender Gerhard Luft bei Cornelia Schulze. Die war übrigens von der guten Sache und der Arbeit des Vereins so sehr überzeugt, dass sie, wie auch Hauptmann Hebisch, spontan als ordentliches Mitglied dem Freundeskreis beitrat.
Text: Peter Conrad
 
 
Cornelia Schulze überreicht den Neustädter Bürgerpreis an Gerhard Luft.  Foto: Peter Conrad
 
 
Freuen sich stellvertretend für 525 Mitglieder über die Auszeichnung: Werner Hesse, Klaus Schmidt, Gerhard Luft,
Peter Conrad, Adam Schmelzer, Bernd Stache, Christian Schulz, Walter Meyerhoff, Günter Traupe, Dieter Heise,
Helmut Lachmann ( von li. nach re.) Foto: O.Seitz - Neustädter Zeitung

 

 
  Mitgliederversammlung am 23.11.2009 -  
 

 

Mitgliederversammlung bestätigt den Vorstand

 

Luttmersen (besta) Die 93 anwesenden Mitglieder des Freundeskreises Panzerbataillon 33 haben am Montagabend im Rahmen der Mitgliederversammlung ihrem bisherigen Vorstand das Vertrauen ausgesprochen und ihn für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Oberst a.D. Gerhard Luft bleibt Vorsitzender, Klaus Schmidt dessen Stellvertreter, Werner Hesse  Geschäftsführer und Hauptmann Jörg Wilk Schriftführer. Zunächst begrüßte Gerhard Luft als Vorsitzender die Versammlung im Soldatenheim Haus an der Jürse. Der Kommandeur des Panzerbataillon 33, Oberstleutnant Michael Sack, informierte anschließend in einem ausführlichen Vortrag die Anwesenden über die Personallage des Bataillons, dessen Führung er Anfang Oktober gerade erst übernommen hat. Nach einem Rückblick auf das Ausbildungsjahr 2009 erläuterte der Kommandeur die Ausbildungsvorhaben der kommenden Jahre, allen voran die Einsatzvorbereitungen auf den Afghanistaneinsatz in der zweiten Jahreshälfte 2011. „Das Bataillon kann seinen Ausbildungsauftrag erfüllen“, lautete das Fazit von Oberstleutnant Sack. Im folgenden Jahresbericht des Freundeskreis-Vorstandes wurde mit Stolz auf die 525 Mitglieder verwiesen, an die gemeinsamen Vorhaben erinnert und die finanzielle Situation vorgetragen. Vorsitzender Luft: „Der Freundeskreis Panzerbataillon 33 ist wirtschaftlich gesund, wir sind finanziell voll handlungsfähig.“ Im Jahr 2009 konnte das Panzerbataillon mit 4 478 Euro unterstützt werden; seit Bestehen des Vereins ist der Unterstützungsbetrag somit auf 51.178 Euro angestiegen. Vorsitzender Luft dankte all denjenigen, die sich für den Freundeskreis im zurückliegenden Jahr besonders engagiert haben, und schloss seinen Bericht mit einem Ausblick auf die vielfältigen Veranstaltungen im kommenden Jahr ab. Bei einem Imbiss klang die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Panzerbataillon 33 im Soldatenheim Luttmersen aus.   Fotos Vorstand 
Text: Bernd Stache / erschienen: Neustädter-Blatt
 
 


Kommandeurwechsel beim Panzerbataillon 33

 

Luttmersen (as/besta) Das Panzerbataillon 33 hat einen neuen Kommandeur: Nach nur zwei Jahren Dienstzeit verabschiedete sich Oberstleutnant Norbert Rahn als Kommandeur des Panzerbataillon 33. Rahn wechselt in den Pressestab des Bundesministeriums für Verteidigung. Am Freitag wurde das Kommando seinem Nachfolger Oberstleutnant Michael Sack übergeben. Der 46-jährige Rahn bedankte sich in seiner letzten Rede vor seinen Soldaten für deren Kameradschaft, Loyalität und Unterstützung. Insbesondere während des gemeinsamen Kosovo-Einsatzes im vergangenen Jahr habe er seine Truppe zu schätzen gelernt. Rahn nahm Bezug auf das gut 50 Jahre alte Symbol des Bataillons – die Palme. „Die Palme symbolisiert etwas Lebendiges, nämlich alle Soldaten des Bataillons. Die Palme steht außerdem für den Fortbestand – immer wieder wachsen frische Triebe nach“, sagte der gebürtige Holsteiner. Er machte deutlich, dass es die Soldaten seien, die ein Bataillon mit Leben erfüllen.

Das Panzerbataillon 33 wurde anschließend von Brigadegeneral Wilhelm Grün, dem Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 aus Munster, übergeben. Hierzu nahm er, symbolisch dargestellt durch eine Fahne, die Führung über die Soldaten von Oberstleutnant Rahn entgegen und gab sie an Oberstleutnant Sack weiter. Dem  44-Jährigen, der wie sein Vorgänger auch aus Holstein stammt, stehen in den nächsten zwei bis drei Jahren wichtige Aufgaben bevor: Neben mehrtägigen Einsatzübungen im September nächsten Jahres werden seine Soldaten voraussichtlich 2011 in den Einsatz nach Afghanistan gehen. Das gilt es gründlich vorzubereiten.
Text: Annika Saar / Bernd Stache - erschienen: NEUSTÄDTER-BLATT
 
 
Oberstleutnant Norbert Rahn (von links), Brigadegeneral Wilhelm Grün und
Oberstleutnant Michael Sack nach der offiziellen Bataillonsübergabe.      Foto: Annika Saar
 
 
Brigadegeneral Wilhelm Grün (Mitte) übergibt Oberstleutnant Michael Sack
(im Bild vorne) offiziell das Kommando über das Panzerbataillon 33.    Foto: Annika Saar
 
 
Feier zum 20-jährigen Bestehen am 01.10.2009
 
 


Festakt zum 20-jährigen Bestehen

Luttmersen (besta) Der Freundeskreis Panzerbataillon 33 hatte am vergangenen Donnerstag seine Mitglieder und zahlreiche Gäste zu einem Festakt ins Soldatenheim nach Luttmersen eingeladen. Zum 20-jährigen Bestehen des Freundeskreises konnte dessen Vorsitzender, Oberst a.D. Gerhardt Luft, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Klaus Schmidt sowie Geschäftsführer Werner Hesse insgesamt mehr als 250 Gäste zu einem Sektempfang begrüßen. Die Jagdhornbläser der Schießsportgruppe Panzerbataillon 33 unter der Leitung von Adam Schmelzer sorgten mit jagdlichen Signalen für den musikalischen Rahmen. In der benachbarten Wilhelmstein-Kaserne wartete anschließend eine Waffenschau des Panzerbataillon 33 auf die Festakt Teilnehmer. Der Kampfpanzer Leopard 2, das Hauptwaffensystem des Bataillons, stand bei einer dynamischen Vorführung ganz im Vordergrund. Den Zuschauern wurde der Kampfpanzer zunächst im Detail erläutert und anschließend „im Einsatz“ gezeigt. Als spektakuläre Einlage zur Mahnung an alle Autofahrer, Militärkolonnen ernst zu nehmen, diente das Überrollen eines zivilen Personenfahrzeuges. Zum Abschluss der dynamischen Waffenschau servierte ein Kampfpanzer zwei Gläser Sekt auf der Mündung seiner Kanone. Oberstleutnant Norbert Rahn, Kommandeur des Panzerbataillon 33, bedankte sich mit einem Toast beim Vorsitzenden des Freundeskreises für die jahrzehntelange gute Unterstützung. Nach dem Ausflug in die Kaserne wurde der Festakt zum 20-Jährigen im Soldatenheim fortgesetzt. Der Gründer des Freundeskreises Panzerbataillon 33, Oberst a.D. Friedel Eggelmeyer, hielt einen Festvortrag. Ihm folgten Grußworte des stellvertretenden Bürgermeisters Reinhard Scharnhorst, der Bundestagsabgeordneten Monika Brüning, des Regionsabgeordneten Wilhelm Heidemann, von Oberstleutnant Norbert Rahn sowie der Bundestagsabgeordneten Caren Marks. Mit einem Bildervortag präsentierte Bernd Stache, Freundeskreismitglied und ehemaliger Kommandeur des Panzerbataillon 33, die 20-jährige Erfolgsgeschichte des Freundeskreises. Sie hat sich mit vielen Geschichten, Erinnerungen und Bildern fest in das Bewusstsein der Angehörigen des Panzerbataillon 33 sowie seiner zahlreichen Freunde im Freundeskreis eingeprägt. Mit vielen angeregten Gesprächen, einer Vesper und Getränken klang die Jubiläumsveranstaltung des Freundeskreises Panzerbataillon 33 in Luttmersen aus.
Text: Bernd Stache - erschienen: NEUSTÄDTER-BLATT

Fotos: 20-Jahrfeier oder hier klicken

 
     
  Informationsfahrt - Berlin vom 20. - 22.August 2009  
 

 

Freundeskreis Panzerbataillon 33 in Berlin

 

Luttmersen / Berlin – Ein Highlight unter den Aktivitäten und fester Bestandteil im Terminkalender des Freundeskreises Panzerbataillon 33 ist die alljährliche, mehrtägige Informationsfahrt. Nach Straßburg, Wien und Idar-Oberstein der vergangenen Jahre, war dieses Mal das Ziel Berlin - die Bundeshauptstadt. Vorsitzender Gerhard Luft freute sich, 90 Teilnehmer, Mitglieder und Gäste, zum Reiseantritt in der Wilhelmstein-Kaserne begrüßen zu können. Nach dem bewährten Konzept, dem Dreiklang aus einem sicherheitspolitischen Teil, dem Kennenlernen von Kultur, Land und Leuten sowie dem Erleben kameradschaftlicher Geselligkeit, hatte auch diese Fahrt, die von Walter Meyerhoff, Dieter Heise und dem Geschäftsführer Werner Hesse perfekt organisiert war, ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Besuche im Deutschen Bundestag und im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) standen zu Beginn der Dreitagestour auf dem Programm. Nicht alltäglich, dass gleich zwei Bundestagsabgeordnete, die Freundeskreismitglieder, Monika Brüning (CDU) und Caren Marks (SPD), die Gruppe begrüßte und gemeinsam durch den Reichstag führte. Im Fraktionssaal der CDU/CSU standen Gespräche zu aktuellen politischen Fragen und die parlamentarische Arbeit der Abgeordneten im Mittelpunkt.

Auslandseinsätze unserer Soldaten, besonders der in Afghanistan, waren die Themen und Informationen, die die Freunde des Panzerbataillons 33 sozusagen aus erster Hand im BMVg erhielten. Der ehemalige Kommandeur des Luttmersener Bataillons, Oberstleutnant im Generalstab Birkeneder, freute sich, hier jetzt als Pressereferent des BMVg, viele bekannte Gesichter unter der Reisegruppe begrüßen zu können. Unter „Drei“ gab Birkeneder bereitwillig Auskünfte über den Umgang und die Zusammenarbeit mit den Medien.

Eine außergewöhnliche, informative, mehrstündige Stadtrundfahrt, die Besichtigung des Berliner Doms, der Besuch des Filmparks Babelsberg sowie eine stimmungsvolle, abendliche Stadtrundfahrt auf dem Landwehr-Kanal und der Spree waren weitere Höhepunkte der Informationsfahrt. In der Wilhelmstein-Kaserne mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen  wohlbehalten zurück, dankten Gerhard Luft und der zweite Vorsitzende, Klaus Schmidt, den Organisatoren sowie allen Teilnehmern für den reibungslosen und wieder einmal unkomplizierten Ablauf der gelungenen Reise.

Die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Freundeskreises, am Donnerstag, 01.Oktober 2009 im Soldatenheim – Haus an der Jürse sowie ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Braunschweig am Sonntag, 13.Dezember, gehören zu den nächsten Aktivitäten des inzwischen über 500 Mitglieder zählenden Vereins, gab der Vorstand bekannt. 
Text und Fotos: Peter Conrad

     
 
Unser Mitglied - MdB Monika Brüning begrüßt Gerhard Luft und Klaus Schmidt im Reichstag
     
 
Gruppenbild in der Reichtagskuppel mit den MdB Monika Brüning und Caren Marks -
 
 
Unsere Reiseteilnehmer haben sich zum Gruppenbild vor dem Berliner Dom aufgestellt
 
     
     
     
  Besuch Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg - April 2009  
 

 

Zu Gast bei den Heeresfliegern in Bückeburg

 

Luttmersen (besta) Zu einem Besuch der Heeresfliegerwaffenschule hatten sich 73 Mitglieder des Freundeskreises Panzerbataillon 33 nach Bückeburg auf den Weg gemacht. In der Schäferkaserne

wurde den Besuchern aus Luttmersen ein interessantes und informatives Programm geboten. Nach einem Einführungsvortrag über den Bundeswehrstandort Bückeburg sowie die Heeresfliegerwaffenschule als zentrale Ausbildungsstätte der Heeresfliegertruppe erfuhren die Gäste aus Luttmersen alles über die Ausbildung zum Hubschrauberpiloten. „Bei uns werden die Piloten der Heeresfliegertruppe, der Marine und der Luftwaffe ausgebildet, aber auch der Polizei und NATO Verbündeter“, hieß es in der Präsentation. Anschließend besichtigte die Besuchergruppe das Simulatorzentrum, in dem sich insgesamt zwölf Cockpits von verschiedenen Hubschraubertypen befinden. Den Mitgliedern des Freundeskreises wurde anschaulich erklärt, wie die Hubschrauberpiloten mit Hilfe der Simulatoren ausgebildet werden und wie die angewandte Simulationstechnik hilft, reale Flugstunden zu ersetzen. So durften sich auch einige Besucher selbst einmal hinter einen Steuerknüppel setzen und unter Anleitung eines Ausbilders „die dritte Dimension erobern“ – natürlich simuliert! Zum Abschluss wurden den Gästen in einer Schulungs- und Wartungshalle verschiedene Hubschraubertypen gezeigt. Einen besonderen  Eindruck hinterließ ein Modell, Baujahr 1972: Der mittlere Transporthubschrauber CH-53, mit dem 36 Soldaten inklusive Ausrüstung oder 6 Tonnen Last befördert werden können. Während sich die Männer des Freundeskreises Panzerbataillon 33 von der Technik in der Heeresfliegerwaffenschule begeistern ließen, nutzten die 16 mitgereisten Damen die Zeit für eine  Stadt- und Schlossbesichtigung in Bückeburg. Gemeinsam fuhr man dann noch zum Besucherbergwerk in Kleinenbremen bei Rinteln. Bis zum Jahr 1988 wurde hier Erzgestein abgebaut. Heute ist das Bergwerk als  Museum zu besichtigen. Der Besuch endete im Bergwerksmuseum mit der "Tscherper Vesper“, einer rustikale Bergmannsmahlzeit. Die nächste Tagesfahrt des Freundeskreises Panzerbataillon 33 ist auch schon wieder geplant: Am 15 Juni geht es nach Munster zu einer Informations-Lehrübung des Heeres.

Text: Bernd Stache

 
   
 

Foto Gurk: Mitglieder des Freundeskreises Panzerbataillon 33 vor einem museumsreifen Hubschrauber

 

 
 

Betreuungsveranstaltung am 28.02.2009 - Luttmersen/Hannover ( Sea-Life )
 

Freundeskreis betreut Angehörige

 

Luttmersen (besta) Während sich eine etwa 600 Mann/Frau starke Truppe des Panzerbataillon 33 aus der Wilhelmstein-Kaserne in Luttmersen seit Anfang Februar in Kosovo im Einsatz befindet, kümmert sich der Freundeskreis des Bataillons um die Angehörigen der Soldaten. Am gestrigen Samstag konnte Klaus Schmidt, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises, um 11.30 Uhr über 110 Erwachsene und Kinder zum Familienbetreuungstag in der Wilhelmstein-Kaserne begrüßen. Im großen Speisesaal nutzten viele Angehörige die Gelegenheit, sich in anregenden Gesprächen auszutauschen. Für die zahlreichen Kinder stand aber zunächst das Eintopfessen im Vordergrund, das ebenso wie die Gesamtveranstaltung des Tages vom Freundeskreis Panzerbataillon 33 gesponsert wurde. Gegen 13.30 Uhr ging es mit Bussen nach Hannover: Sea Life mit seinen faszinierenden Meerwasser-Aquarien und den fast 5.000 Tieren aus über 100 Arten hieß das Ausflugsziel. In mehr als 30 Becken boten sich der Besuchergruppe des Freundeskreises eine Vielzahl von Tieren: Mützen-Hammerhaie, Papageienfische, Piranhas, Rochen, Seepferdchen und Korallen galt es neben weiteren Tierarten zu bewundern. Voller Eindrücke ging es am Nachmittag zurück in die Wilhelmstein-Kaserne. „Es freut mich besonders, dass vor allem auch die Kinder unserer Soldaten diesen erlebnisreichen Tag genossen haben“, stellte der stellvertretende Freundeskreis Vorsitzende nach der Rückkehr aus Hannover mit Genugtuung fest. „Mit solchen Veranstaltungen unterstützen wir einerseits die Angehörigen, aber auch ganz sicher unsere Männer und Frauen im Einsatz, die eine Betreuung ihrer Liebsten zu schätzen wissen“, so Klaus Schmidt, der als ehemaliger Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr weiß, wovon er spricht. 
Text: Bernd Stache

 
     
  Informationsfahrt 2008 -
Idar-Oberstein - Hunsrück - Trier vom 28. bis 31.08.08
 
 

Freundeskreis besucht Artillerieschule 

Der Freundeskreis des Panzerbataillon 33 hat Ende August mit 50 Personen eine 4-tägige Fahrt zur Artillerieschule der Bundeswehr sowie an Nahe und Mosel unternommen. Die Tour im klimatisierten Komfort-Reisebus führte zunächst nach Idar Oberstein an der Nahe. Die Herren besuchten unter Führung ihres Freundeskreis-Vorsitzenden Oberst a.D. Gerhard Luft aus Helstorf die Artillerieschule. Sie wurden vom Kommandeur der Schule, Oberst Heribert Hupka begrüßt. Die Besichtigung einer Waffenschau mit der hochmodernen Panzerhaubitze 2000 stand ebenfalls auf dem Programm an der Artillerieschule. Die Damen hatten sich für das Deutsche Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein entschieden, dessen Geschichte auf das Jahr 1859 zurückgeht. Schon die Römer schürften hier den Achat und seit dem Mittelalter werden am Steinkaufenberg die Edelsteine abgebaut. Im Museum werden in einer Ausstellung nahezu alle weltweit verarbeiteten Edelsteine sowohl in geschliffener Form wie auch als Kristalle und Rohsteine gezeigt. Weiter ging es dann nach Trier zur geführten Stadtbesichtigung, die von den Reisenden aus Niedersachsen als besonderes Erlebnis empfunden wurde. Die im Jahre 16 v. Chr. von den Römern unter dem Namen Augusta Treverorum gegründete Stadt gilt auch heute noch als bedeutende antike Stadt mit bestens erhaltenen Denkmälern wie der Porta Nigra, der Basilika, den Kaiserthermen und dem Amphitheater. Gemütliche Gassen mit Straßenkaffees luden nach der Stadtführung bei herrlichem Sonnenschein zum Verweilen ein. Die weitere Fahrt führte die Reisegruppe entlang der Mosel nach Bernkastel, stets mit Blick auf die zum Greifen nahe liegenden Weinberge. Nächstes Ziel war die 850 Jahre alte Burg Eltz, die auf einem steilen Felskopf inmitten eines engen Seitentals der Mosel thront, umgeben von einer besonders reizvollen, ursprünglichen Landschaft. Diese vom Eltzbach umflossenen Burg erhielt ihren Namen von einer der ältesten Adelsfamilien Deutschlands: Burg Eltz ist seit mehr als 30 Generationen der Stammsitz der Grafen und Edlen Herren von und zu Eltz.
 
   
 

Am vorletzten Tag der Reise des Freundeskreises stand eine 6-gängige Weinverkostung bei einem Weingut im Ort Alken an der Mosel auf dem Programm. Bei Wein und Vesper entwickelte sich rasch eine stimmungsvolle Atmosphäre. Zum Ende der Tour an Nahe und Mosel gab es eine abwechslungsreiche Fahrt mit dem "Vulkan Express“, einer Schmalspurbahn mit teils offenen  Waggons, gezogen von einer kräftigen Diesellok von Brohl-Lützing nach Engeln. Hierbei wurde auf der 18 Kilometer langen Strecke ein Höhenunterschied von 500 Metern überwunden. Den Abschluss der Reise bildete die Besichtigung der Abtei Maria Laach. Eine Filmvorführung in der Abtei sowie die Besichtigung der Basilika und des Klostergartens beendeten den 4-tägigen Ausflug.  Der Freundeskreis Panzerbataillon 33 kann sich schon jetzt auf die nächste Fahrt im kommenden Jahr vorbereiten. 2009 feiert der Freundeskreis zudem sein 20-jähriges Bestehen. 

Text: Dieter Heise

 
     
  Erfolgreiche Mitgliederwerbung beim Tag der offenen Tür:  
  Jetzt über 500 Mitglieder  
  22 neue Mitglieder konnten beim Tag der offenen Tür anlässlich des 50-jährigen Jubiläums unseres Bataillons
geworben werden. Damit zählt der Freundeskreis jetzt genau 502 Mitglieder, stellte der Vorsitzende Gerhard Luft
erfreut und zufrieden fest.
 
   
  Der zweite Vorsitzende Klaus Schmidt (li.), Geschäftsführer Werner Hesse sowie Dieter Heise, freuten sich,
am Informationsstand unser Beiratsmitglied General Hartmut Behrendt ( 2. von links) begrüßen zu können.
Foto: P.Conrad
 
     
 

Informationsfahrt 2007

Freundeskreis reiste nach Wien /
55 Mitglieder des Freundeskreises " Panzerbataillon 33 " der Wilhelmstein- Kaserne Luttmersen, reisten für 6 Tage nach Wien. Mit einem 5 Sterne Doppeldecker Reisebus führte der 1.Tag bis nach Passau. Am nächsten Tag führte eine 5 stündige Schiffsreise auf der Donau bis zur oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Anschließend wurde die Fahrt mit dem Bus nach Wien fortgesetzt. In der

nähe von Wien wurde das österreichische Panzerbatallion 33 in der Burstny Kaserne in Zwölfaxing besucht.  Ein herzlicher Empfang sowie Informationen über das österreiche Bundesheer mit anschließendem Abendessen , ließen den 2. Tag mit den österreichischen Kameraden stimmungsvoll ausklingen.

 
   
 

Der 3. Tag war ein besonderer Tag. Die Damen hatten in Wien ein Damenprogramm mit dem Besuch der Hofburg, Sissi Museum und Schatzkammer. Alle Damen genossen die gemütliche Atmosphäre im Kaffeehaus oder beim Shopping. Die Männer fuhren in die Benedek- Kaserne ins Burgenland nach Bruckneudorf , um ca. 800 Soldaten des Panzerbatallion 33 des österreichischen

Heeres , beim Assistenzeinsatz zur Grenzraumüberwachung im Dreieck Ungarn, Tschechien , Österreich zu besuchen. Hautnah erlebten die 26 Männer im Grenzbereich um Nickelsdorf den militärischen Einsatz der 3. Assistenz Kompanie. Der Abend wurde dann wieder gemeinsam mit den Damen in Wien - Neustift beim "Heurigen " inclusiv einer musikalischen Show, gutem Essen und Wein beendet. Am 4. Tag wurde eine Wien Stadtrundfahrt, eine innerstädtische Dampferfahrt auf dem Wien Donau Kanal absolviert sowie das Schloß " Schönbrunn " besichtigt . Am 5. Tag wurde ca. 80 KM von Wien entfernt, im Ort Melk , das große Kultur -

ensemble Europas das " Stift Melk " mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten wie Stiftspark, barockem Gartenpavillion , Marmorsaal, Bibliothek und Stiftskirche mit guter Führung besichtigt. Die Fahrt führte dann weiter entlang des Atter - und Mondsee's nach Salzburg . Vom Schloß " Mirabell " führte dann ein Fußmarsch in die Altstadt . Vorbei an Mozart's Geburts- und Wohnhaus über die Getreidegasse zum Dom. Entlang am Mönchsberg , vorbei an gemütlichen Kaffe 's und Geschäften , zurück zum Bus.Die Weiterfahrt führte über die Grenze nach Deutschland ins oberbayrische Chiemgau nach Inzell.Hier fand dann der letzte Abend im bayrischen

Hotel in gemütlicher Runde seinen Abschluß. Am 6. Tag reiste dann die gut gestimmte Reisegruppe mit vielen Eindrücken und Erlebnissen versehen , wieder zurück in die Wilhelmstein Kaserne nach Luttmersen.

Wo die nächste Reise im Jahr 2008 hinführt, erfahren die Mitglieder auf der Versammlung am 26.11.2007 in der Wilhelmstein Kaserne.

Text: Dieter Heise

 

 
  Betreuungsveranstaltung des Freundeskreises am 14. Februar 2007 im Soldatenheim "Haus an der Jürse"  
 


Freundeskreis überrascht mit „Theater vom Feinsten“ am Betreuungstag

 

Luttmersen (pc) . Solange sich Soldaten des Panzerbataillons 33 im Auslandseinsatz befinden, liegt der Schwerpunkt der Vereinsarbeit vom Freundeskreis des Bataillons in der Betreuung der betroffenen Soldaten und ihrer Angehörigen, machte der Vorsitzende Gerhard Luft im Rahmen der jüngsten Betreuungsveranstaltung erneut deutlich. So freute sich Luft, am vergangenen Sonntag im Soldatenheim „Haus an der Jürse“, im Namen des gastgebenden Vereins rund 50 Angehörige und Gäste begrüßen zu können. Nach den durch Oberleutnant Christian Becker überwiegend aus dem Kosovo vorgetragenen  Informationen aus dem Einsatzland, hielten die Bataillonsfreunde für Gäste und Angehörige eine besondere Überraschung bereit. Mit „Theater vom Feinsten“ kündigte Gerhard Luft die bekannte Neustädter Künstlerin Christiane Hess vom „Theater am Barg“ an. Mit ihrem Erzähl- und Maskentheater, der Sage von der Mandelsloher Glocke, die Richtung Niedernstöcken flog, Legenden aus dem Leinetal oder der Entstehungsgeschichte des Steinhuder Meeres begeisterte Hess die kleinen und großen Zuschauer. Außer der gut einstündigen, erfrischenden kulturellen Abwechslung, trugen Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen, zahlreiche persönliche Gespräche und für viele zum ersten Mal, das Kennenlernen der Vereinsarbeit des an die 500 Mitglieder zählenden Freundeskreises Panzerbataillon 33 zum Gelingen dieser Betreuungsveranstaltung bei.    
 
 
Vorsitzender Gerhard Luft dankt Christiane Hess für ihren erfrischenden und gelungenen Auftritt.
 
 
Informationen aus dem Einsatzland und Theater für große und kleine Angehörige gab es am
Betreuungstag, zu dem der Freundeskreis in das Soldatenheim "Haus an der Jürse" eingeladen hatte.
Text und Fotos: P. Conrad 
 
     
  Bericht zur Mitgliederversammlung am 20. November 2006
 
 
 

Luft: Schwerpunkt - Betreuung bei Auslandseinsätzen

Wieder erfreulicher Mitgliederzuwachs beim Freundeskreis Panzerbataillon 33

 

Luttmersen (pc). Die 500 als Mitgliederzahl gab der Vorsitzende des Freundeskreises Panzerbataillon 33, Gerhard Luft als eines der Ziele des Vereinsvorstandes für das kommende Jahr bekannt. Ein Zulauf von 36 neuen in 2006, auf jetzt 462 Mitglieder mache ihn für diese Prognose optimistisch, so Luft, der auf der Jahresversammlung in den Räumen der UHG der Wilhelmstein-Kaserne 105 Mitglieder begrüßen konnte. Schwerpunkt des Vereins sei allerdings nach wie vor die Unterstützung und Betreuung der Soldaten und ihrer Angehörigen bei Auslandseinsätzen, machte der Vorsitzende deutlich. Zahlreiche Aktionen, wie Geburtstagsgrüße aus der Heimat, „Weihnachten im Kosovo und für Angehörige“, sowie ein Familienbetreuungstag am Sonntag, den 14. Januar, mit einem Überraschungsprogramm gehören unter anderem zu den geplanten Aktivitäten des Vereins. Wie beim Mitgliederzuwachs, so zog Luft auch in seinem Jahresbericht eine durchweg positive Bilanz. Zu den Highlights gehörten die sehr gut besuchten Veranstaltungen, wie der sicherheitspolitische Vortragsabend und natürlich die mehrtägigen Info-Fahrten nach Straßburg und Koblenz. Mit einem namhaften, vierstelligen Betrag wurde auch in diesem Jahr das Bataillon bei seinen Vorhaben unterstützt. Neben dem Familienbetreuungstag und einer „Welcome-Party“ zur Begrüßung der aus dem Kosovo-Einsatz heimkehrenden Soldaten, sind für das kommende Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Info-Fahrten nach Holland im Mai und nach Österreich im September oder Oktober zum befreundeten, österreichischen Panzerbataillon 33 geplant.
Text: Peter Conrad / Neustädter Zeitung
 
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  Info-Fahrt - Koblenz 27. bis 29. Oktober 2006  
     
 

Mit dem Freundeskreis in Koblenz 

Neustadt (ha). Zum Abschluss der zahlreichen Veranstaltungen des Freundeskreises Panzerbataillon 33 führte jetzt eine Fahrt nach Koblenz, wo die Wehrtechnische Studiensammlung (WTM) besichtigt wurde. Die Organisation der Drei-Tage-Fahrt lag in den Händen von Walter Meyerhoff, Dieter Heise und Klaus Schmidt. 80 Mitglieder des Freundeskreises und Freunde haben an dem bewährten "Dreiklang" aus sicherheitspolitischen, militärischen Anteil, aus Informationen über Kultur, Land und Leute sowie aus dem Erleben von kameradschaftlicher Geselligkeit teilgenommen.

Nach der Besichtigung der umfangreichen Wehrtechnischen Studiensammlung klang der Tag am Abend mit einer Weinprobe und einem Winzerbüffet aus. Am zweiten Tag war für den Freundeskreis der Besuch der Altstadt von Koblenz, mit Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein ein beeindruckendes Erlebnis. Da der geplante Besuch der Sektkellerei nicht stattfand, wurde ein Stadtbummel unternommen. Eine Dampferfahrt von fünf Stunden auf dem Rhein mit einem rheinischen Büffet, hat die Teilnehmer stark beeindruckt.

Am dritten Tag war eine geführte Schlossbesichtigung auf Stolzenfels ein weiterer Höhepunkt im Programm. Das Mittagessen wurde in der größten Brauerei  Europas eingenommen, bevor die Rückfahrt nach Luttmersen angetreten wurde.
Text: Peter Hake / Neustädter-Zeitung

 
  unter dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal  
   
   
  Fotos: Joachim Schumacher

 

 
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  Info-Fahrt - Straßburg / Neustadt a.d. Weinstraße vom 18. bis 21. Mai 2006  
     
   
  Vor dem Straßburger-Münster - Foto: H. Redlich  
 

Höhepunkte der zahlreichen, informativen Veranstaltungen des Freundeskreises Panzerbataillon 33 sind die mehrtägigen Informationsfahrten. Ziel der diesjährigen Fahrt, die von der Organisation her in den bewährten Händen von Walter Meyerhoff, dem Vorsitzenden Gerhard Luft und Dieter Heise lag, war Straßburg. 90 Mitglieder und Freunde hatten die Einladung zu der dreitägigen Fahrt angenommen und zeigten sich nach Stadtrundfahrten, Besuchen beim Eurokorps, dem Europarat, beim Europaparlament sowie auf der Rückfahrt vom Besuch des Hambacher Schlosses in Neustadt a.d. Weinstraße mehr als beeindruckt.

Am ersten Tag der Fahrt war der Freundeskreis zu Gast beim Eurokorps in Straßburg und wurde vom Presseoffizier, Oberstleutnant Wolfgang Ludwig über die Arbeit des Eurokorps informiert. Zusammensetzung der einzelnen Mitgliedsländer, Funktion, Zuordnung und Schwerpunkte sowie Planung der Auslandseinsätze waren im Rahmen eines eineinhalbstündigen Vortrags die Themen. Stadtrundfahrt und Stadtrundgang, sowie eine Dampferfahrt auf der Ill standen am nächsten Tag auf dem Programm. Die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern, mittelalterlichen Türmen und das Wehr, Überreste der einstigen Stadtbefestigung, überragt von Kirchen und dem 142m hohen Turm des Münsters. Dieses alles war sehr beeindruckend und sehenswert. Eine Dampferfahrt auf der ILL und dem Rhein-Marne Kanal, vorbei am Europapalast und den Gebäuden des Europaparlaments, 1998 fertiggestellt, sowie der Palast der Menschenrechte und andere Parlamentsgebäude bildete den harmonischen Abschluss eines überaus erlebnisreichen Tages. Ein Besuch des Münsters (Kathedrale) als Weltkulturerbe ausgewiesen, war am dritten Reisetag einfach ein Muss für alle Teilnehmer. Mit seinem 142 Meter hohen Turm, als Weltkulturerbe und der berühmten astronomischen Uhr zieht das Münster immer wieder die  Besucher in seinen Bann. Die Weiterfahrt führte die Gruppe in die Pfalz, nach Neustadt a.d. Weinstraße mit Besuch und Führung des Hambacher Schlosses. Hier machten sich 1832  30.000 Menschen auf den Weg, um für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie zu kämpfen. In einem historischen Weinkeller konnte man sich bei einer Pfälzer Vesper und einer sechsteiligen Weinprobe in geselliger Runde stärken. Am letzten Tag  der Reise wurde die historische Altstadt in Neustadt a.d. Weinstraße mit einem Stadtrundgang erkundet. Abwechslungsreich und informativ, ein echtes Highlight unter den Informationsfahrten des Freundeskreises, lautete zum Abschluss das Resümee der begeisterten Reisegruppe.

Mehr über die Info-Fahrt in einem ausführlichen Reisebericht in der nächsten Ausgabe der "PALME" -

 
  Schnappschüsse einer informativen, abwechslungsreichen und, wie man sieht, geselligen Fahrt:  
      
   
   
    
Fotos: P. Rees / W. Meyerhoff
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  Bericht zum Kommandowechsel am 30.03.2006    
 


Dietmar Birkeneder ist neuer Kommandeur der 33er

Luttmersen (pc). Oberstleutnant Dietmar Birkeneder ist neuer Kommandeur des Panzerbataillons 33. Im Rahmen eines feierlichen Appells übertrug der stellvertretende Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 1, Oberst Gerd Ahrens, am Donnerstag das Kommando über das Bataillon auf den 41-jährigen Generalstabsoffizier und verabschiedete Oberstleutnant Olaf Manhenke. Manhenke, der von Ahrens mit der Ehrennadel der Panzergrenadierbrigade 1 ausgezeichnet wurde, wird nach Potsdam zum Einsatzführungskommando der Bundeswehr versetzt. Er sei stolz, Kommandeur der 33er gewesen zu sein und bedauere nach 21 Monaten, in denen er einsatzbedingt nur acht Monate das Bataillon führen durfte, gehen zu müssen, verabschiedete sich Manhenke von den Soldaten und zivilen Mitarbeitern des Bataillons.

Mit der Übergabe der Truppenfahne überträgt Oberst Gerd Ahrens (re.) das Kommando über das PzBtl 33 auf OTL  Dietmar Birkeneder.

 
  Zwar in Niederbayern geboren, habe er doch einen sehr starken niedersächsischen Einschlag, stellte Oberst Ahrens mit Birkeneder den neuen Bataillonskommandeur vor. Das Abitur in Soltau gemacht, trat Birkeneder 1984 beim Panzerbataillon 94 in Munster in die Bundeswehr ein. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften war er Panzerzugführer und Kompaniechef beim Panzerbataillon 334 in Celle. Im Anschluss daran war er als Presseoffizier im Verteidigungsministerium (BMVg) in Bonn und später in Berlin eingesetzt. Nach der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr, Stabsverwendungen bei der 7.Panzerdivision in Düsseldorf und einem Auslandseinsatz, war Birkeneder zuletzt Referent für Einsatzaufgaben im Führungsstab des Heeres im BMVg in Bonn. Er ist verheirat, hat eine kleine Tochter und wohnt mit seiner Familie seit Anfang März in Bissendorf. Ehefrau Beeke Birkeneder ist Oberstabsarzt und wird am kommenden Montag die Zahnarztgruppe in der Wilhelmstein-Kaserne übernehmen.  
  Dem Übergabeappell folgte ein Empfang im Offizierheim, wo unter anderem Susanne Grote im Namen der Stadt und Horst Fernau stellvertretend für die Patengemeinden, den alten  Kommandeur verabschiedeten und den neuen begrüßten. Selbstverständlich nahm auch der  Vorsitzende des Freundeskreises Panzerbataillon 33, Gerhard Luft, hier die  Gelegenheit wahr, sich im Namen aller Mitglieder bei Oberstleutnant Olaf Manhenke für die gute und problemlose Zusammenarbeit zu bedanken und den neuen Kommandeur, Oberstleutnant Dietmar Birkeneder im Vorstand des Freundeskreises zu begrüßen. (siehe Foto unten)



 

Herzlich willkommen; Oberst Gerd Ahrens begrüßt Beeke Birkeneder mit einem Blumenstrauß. Die Ehefrau des neuen
Kommandeurs ist Oberstabsarzt und hat in der Wilhelmstein-
Kaserne die Zahnarztgruppe übernommen.


OTL Olaf Manhenke dankt Gerhard Luft mit dem
Buch "50 Jahre PzBtl 33", das die Ausgabe Nr. 33 trägt. 



"Gemeinsamer Schnitt" Der scheidende,  OTL Olaf Manhenke,
und der neue Kommandeur, OTL Dietmar Birkeneder,
schneiden beim Empfang gemeinsam die Torte mit dem
Bataillonswappen an.

Text u. Fotos: P. Conrad
 
 
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  Vorstand ernennt Ingrid Bartels offiziell zum neuen Ehrenmitglied   
 
Vorsitzender Gerhard Luft (re) und der zweite Vorsitzende Klaus Schmidt haben Ingrid Bartels offiziell zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Mit Urkunde und einem Blumenstrauß wurde Ingrid Bartels offiziell als Ehrenmitglied im Freundeskreis Panzerbataillon 33 aufgenommen. Bereits im Rahmen der Jahreshauptversammlung erhielt Ingrid Bartels von den anwesenden  Mitgliedern ein einstimmiges Votum für die Ehrenmitgliedschaft. Vorsitzender Gerhard Luft und der zweite Vorsitzende Klaus Schmidt überreichten Bartels die Ehrenurkunde und dankten ihr für ihr Engagement um den Verein. Sie, Bartels sei den Mitgliedern als Ansprechpartnerin für alle Belange des Freundeskreises bekannt. Im Vorzimmer des Bataillonskommandeurs ist Bartels die zuverlässige Verbindungsstelle zwischen Freundeskreis und dem Bataillon, hob Gerhard Luft dankbar hervor. Mit ihrer Aufnahme ist Ingrid Bartels derzeit das einzige Ehrenmitglied unter den über 420 Mitgliedern des Freundeskreises.       
Text u. Foto: P.Conrad

 

 
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Walter Meyerhoff mit der Ehrennadel des Panzerbataillons 33 ausgezeichnet 

Im Rahmen eines Bataillonsappells wurde Walter Meyerhoff am Freitag, den 16. Dezember 2005 mit der Ehrennadel des Bataillons ausgezeichnet. Meyerhoff habe sich um das Panzerbataillon 33 verdient gemacht, hob der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Olaf Manhenke vor den angetretenen Soldaten und zivilen Mitarbeitern des Bataillons hervor.  Als ehemaliger zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Panzerbataillon 33 hat Walter Meyerhoff mehr als zehn Jahre wesentlich zur Unterstützung des Bataillons und seiner Soldaten beigetragen. 

Oberstleutnant Olaf Manhenke dankt Walter Meyerhoff für sein
Engagement um das Panzerbataillon 33. Foto: P.Conrad
 
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Ingrid Bartels zum Ehrenmitglied ernannt

 

Neues Ehrenmitglied im Verein ist Ingrid Bartels. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung  am Montag, den 28. November 2005 erhielt Ingrid Bartels von den anwesenden  Mitgliedern ein einstimmiges Votum für die Ehrenmitgliedschaft. Als Schreibkraft und „Vorzimmer-Dame“ des Bataillonskommandeurs ist Bartels seit Gründung des Vereins Ansprechpartnerin für viele Belange des Freundeskreises. Mit Engagement und großer Zuverlässigkeit erledigt unser neues Ehrenmitglied seit Jahren gewissenhaft einen großen Teil der schriftlichen Korrespondenz, wie beispielsweise das Führen von Teilnehmerlisten für unsere zahlreichen Veranstaltungen. 
 

Ingrid Bartels ist für viele Belange unseres Vereins
immer ansprechbar. Foto: P.Conrad
 
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  Klaus Schmidt ist Nachfolger von Walter Meyerhoff
Im Rahmen der Mitgliederversammlung, am Montag, den 21. Nov 2005, wurde Klaus Schmidt zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Der 64-jährige Schmidt ist damit Nachfolger von Walter Meyerhoff, der das Ehrenamt über zehn Jahre engagiert ausübte. Oberstabsfeldwebel a.D. Klaus Schmidt gehört zu den Gründungs-mitgliedern des Freundeskreises und war lange Zeit Beiratsmitglied.
Foto: P.Conrad
 
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  Dank an Walter Meyerhoff
Im Auftrag des Vorsitzenden Gerhard Luft, verabschiedete Günter Traupe im Verlauf der Mitgliederversammlung den ehemaligen zweiten Vorsitzenden Walter Meyerhoff aus dem Vorstand. Traupe dankte im Namen aller Mitglieder Meyerhoff für sein über zehnjähriges Wirken im Vorstand und für sein unermüdliches Engagement um und in unserem Verein. Walter Meyerhoff stellt sich weiter dem Verein in dem neu geschaffenen Arbeitskreis "Veranstaltungen" zur Verfügung und wird weiterhin in bewährter und zuverlässiger Weise die Info-Fahrten des Freundeskreises mit planen und organisieren.
Außer Meyerhoff gehört dem Arbeitskreis unser Mitglied Dieter Heise an. Foto: P.Conrad 

 

 
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  Mitgliederversammlung am 21. November 2005:    
 

Ganz gegen den allgemeinen Trend

Freundeskreis Panzerbataillon 33 freut sich über enormen Mitgliederzuwachs

 
  Luttmersen (pc). Über einen enormen Mitgliederzuwachs in diesem Jahr kann sich der jetzt 426 Mitglieder zählende Freundeskreis Panzerbataillon 33 freuen. Insgesamt 51 neue Mitglieder seien dem Verein beigetreten, das sei ganz und gar gegen den allgemeinen Trend, stellte der zweite Vorsitzende Walter Meyerhoff im Rahmen der Jahreshauptversammlung vor rund 90 Mitgliedern fest. Stellvertretend für alle „Neuen“ begrüßte Meyerhoff  Landtagsabgeordnete Susanne Grote. Meyerhoff hatte, wie auch Geschäftsführer Günter Traupe durchweg Positives aus dem abwechslungsreichen Vereinsleben zu berichten. Wie angekündigt, stellte sich Walter Meyerhoff nicht erneut zur Wahl des zweiten Vorsitzenden. Ihm habe die Arbeit sehr viel Spaß gemacht aber über 10 Jahre seien genug, um Platz für jüngere zu machen, meinte Meyerhoff. Klaus Schmidt, Gründungsmitglied und bis 1991 aktiver Panzermann,  wurde einstimmig von der Versammlung zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls ein einstimmiges Votum erhielt in Abwesenheit (wegen eines Trauerfalls in der Familie)  der Vorsitzende Gerhard Luft sowie Geschäftsführer Günter Traupe für weitere zwei Jahre Vorstandsarbeit. Im neu gegründeten „Arbeitskreis Veranstaltungen“ wird sich Meyerhoff in Zukunft zusammen mit Dieter Heise auch weiter um die beliebten Informationsfahrten des Freundeskreises engagieren. Schon für das nächste Jahr ist eine dreitägige Info-Fahrt, vom 18. bis 21. Mai  nach Straßburg geplant. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Ingrid Bartels für ihr jahrelanges Engagement als Ansprechpartnerin in Sachen Freundeskreis die Ehrenmitgliedschaft angetragen. Wie üblich, hatte der Kommandeur des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Olaf Manhenke, vor der Versammlung aus dem Bataillon berichtet. Schwerpunkt seines Vortrages war ein mehr als aufschlussreicher Bericht, so zu sagen aus erster Hand, über seinen fast siebenmonatigen Einsatz in Afghanistan als Führer des so genannten PRT ( Provencial Recontruction Team) in Feyzabad in der Provinz Badakshan, im Nordosten Afghanistans.     
  Klaus Schmidt (zweiter von links) wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Es gratulieren Oberstleutnant Olaf Manhenke, Walter Meyerhoff und Günter Traupe (von li.).
Text u. Foto: P.Conrad
 
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Info-Fahrt nach Wilhelmshaven am 23. und 24. September 2005

Freundeskreis besucht Marine und das Logistikzentrum der Bundeswehr in Wilhelmshaven

 
   
  Nach Dresden und Prag im Juni führte die zweite Informationsfahrt zu der der Freundeskreis Panzerbataillon 33 eingeladen hatte, nach Wilhelmshaven. Besuche des Logistikzentrums der Bundeswehr, bei der Marine und eine Stadtbesichtigung standen auf dem Zweitagesprogramm, zu dem Freundeskreis-Vorsitzender Gerhard Luft 72 Teilnehmer begrüßen konnte. Mit Brigadegeneral Hans Peter Ueberschaer sowie Oberstleutnant Thomas Haeckel, traf man in Wilhelmshaven auf zwei ehemalige, heute noch dem Panzerbataillon 33 verbundene Panzersoldaten aus der Wilhelmstein-Kaserne.               
 
Brigadegeneral Hans Peter Ueberschaer begrüßte und informierte die Reisegruppe persönlich.

  

Nach einer herzlichen Begrüßung ließ es sich Ueberschaer als Kommandeur des Logistikzentrums nicht nehmen, persönlich die Gruppe des Freundeskreises umfangreich und anschaulich über Auftrag und Aufgaben dieses alle Teilstreitkräfte umfassenden logistischen Dienstleisters der Bundeswehr zu informieren. Einen weiteren Höhepunkt der Info-Fahrt erlebten die Teilnehmer mit dem Besuch bei der Marine und der geführten Besichtigung der im Dock liegenden Fregatte „Sachsen“. Ebenfalls als sehr informativ und interessant wurde der am zweiten Tag gehörte Vortrag der Weser-Jadeport-Gesellschaft über den neuen Container-Hafen, einem 900 Millionen Euro-Projekt, empfunden. Nach einem abenteuerlichen, für viele fast atemberaubenden Abstecher zu Deutschlands einziger Unterwasserstation, dem Expo-Projekt Oceanis und einer Hafenrundfahrt, trat die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen im "Gepäck" vom Helgoland Kai aus die Heimreise nach Luttmersen an. 

Text: P. Conrad
erschienen in: Neustädter Zeitung; Leine-Zeitung;
Schwarmstedter-Rundschau

 
 

Der Freundeskreis präsentiert sich im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Standortes
beim Tag der offenen Tür am 03. September 2005 in der Wilhelmstein-Kaserne.
 

 
 

Die zu diesem Anlass durchgeführte Mitglieder-Werbeaktion mit Handzetteln sowie in der regionalen Presse und am Informationsstand war ein voller Erfolg, resümiert der Vorsitzende Gerhard Luft. Insgesamt konnten in diesem Rahmen 20 neue Mitglieder, 15 davon am Tag der offenen Tür, aufgenommen werden.
 

Vorsitzender Gerhard Luft (re) freut sich, dass die Landtagsabgeordnete Susanne Grote (SPD) den Aufnahmeantrag ausfüllt und dem Freundeskreis als ordentliches Mitglied beitritt.

 

 

 
 
 

Nicht nur weil es hier etwas zu gewinnen gab, zog der
InfoStand des Freundeskreises ständig Interessierte an.
Fotos (3): P.Conrad

 
   
 
 
 

Begrüßungsappell auf dem Standortübungsplatz am 29. August 2005

Panzersoldaten melden sich gesund vom Auslandseinsatz zurück

 
  Teilweise mehr als sechs Monate waren 52 Soldaten des Panzerbataillons 33 im Auslandseinsatz. Gesund zurück aus Afghanistan und vom Balkan wurden sie im Rahmen eines Appells auf dem Standortübungsplatz von ihrem Bataillon begrüßt, um in ihm so zu sagen wieder eingegliedert zu werden. „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“ und: „Neue Herausforderungen stünden dem Bataillon bevor - es gibt keinen vorgeschobenen und keinen rückwärtigen Gefechtsstand mehr, es gibt nur noch ein „Wir 33er“ betonte der stellvertretende Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Ulrich Hegner vor den angetretenen Soldaten und zahlreichen Gästen. Unter ihnen Vertreter der Patengemeinden, des Freundeskreises sowie der Landtagsabgeordnete Wilhelm Heidemann.
Gesund zurück aus Afghanistan, Soldaten des Panzerbataillons .
 
 

Angefangen vom Bataillonskommandeur, Offizieren des Stabes, drei Kompaniechefs und Kompaniefeldwebel bis hin zu verschiedenem Fachpersonal waren die Soldaten in Afghanistan, in Faysabad, in Kabul, im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina auf exponierten Dienstposten eingesetzt und haben sich dabei unter schwierigen, teilweise extremen Bedingungen bewährt, hob Hegner anerkennend hervor. „Wir, die so genannte Heimatfront, haben versucht, uns um die Familien und Angehörigen zu kümmern“ sagte Hegner, der sich besonders bei den Mitgliedern des Freundeskreises bedankte, die, so der Oberstleutnant, mit Ideen und viel Einfühlungsvermögen aber auch finanziell das Bataillon in diesem Einsatzzeitraum sehr unterstützt haben. Im Rahmen des Appells gab Hegner symbolisch das Bataillon an Oberstleutnant Olaf Manhenke, der als einer der ersten Soldaten in Faysabad als Leiter PRT (Provincial Reconstruction Team) eingesetzt war, zurück. Für Hegner, der mit der Ehrennadel des Bataillons ausgezeichnet wurde, war es die letzte Amtshandlung im Panzerbataillon 33. Er verlässt nach knapp zwei Jahren den Verband und wird nach Calw versetzt. Nachfolger Hegners wird Major Andreas Schmidt, der, weil er sich im Afghanistan-Einsatz befindet, seinen Dienst erst im Dezember im Panzerbataillon 33 antreten wird.

 
 
Mit dem Vorbeimarsch der Leoparden hat Oberstleutnant Olaf Manhenke symbolisch das Bataillon als Kommandeur wieder übernommen.

 

Oberstleutnant Olaf Manhenke meldet sich als Kommandeur bei seinen Soldaten zurück.

 

 
 

Dem Appell schloss sich ein geselliger Empfang an, zu dem der Freundeskreis alle Soldaten des Bataillons zu Bratwurst und Bier einlud. Hier nahm der Vorsitzende Gerhard Luft auch die Gelegenheit wahr, sich bei OTL Hegner für die gute Zusammenarbeit während seiner fast zweijährigen Dienstzeit als stellvertretender Bataillonskommandeur zu bedanken.
Fotos (4) u. Text: P.Conrad
 
       
       
 

Reisebericht :  Freundeskreis PzBtI 33 beim NATO- Partner Tschechien

Die Schwerpunktveranstaltung des Freundeskreises für das Jahr 2005 bestand aus einer

 4-tägigen Informationsfahrt vom 02. - 05. Juni in das neue NATO - Partnerland Tschechien.

 Sie verfolgte das Ziel

- sicherheitspolitische Informationen über den neuen NA TO- Partner zu erhalten,

- die tschechische Hauptstadt Prag mit ihren weltberühmten Kulturschätzen kennen zu lernen

- und die Kameradschaft im Freundeskreis zu pflegen und zu vertiefen.

 

Unter der bewährten Führung des Dreigestirns Luft, Meyerhoff und Traupe traten 78 Teilnehmer die Fahrt in zwei bestens geführten Bussen an.

Die erste Etappe der Fahrt führte die Teilnehmer bis nach Dresden.

Hier war ein ausführlicher Stadtrundgang eingeplant, in dessen Mittelpunkt natürlich die Frauenkirche stand. Ihre Wiederherstellung ist Ausdruck des Willens der Dresdener, nach der Wende auch selbst einen Beitrag zum Aufbau ihrer furchtbar zerstörten Stadt zu leisten. Nach der Besichtigung der Altstadt, u.a. mit Zwinger, Schloß und der neu aufgebauten Syna-goge, wurde auch ein Blick in die Dresdener Neustadt geworfen. Auch hier gab es eine beeindruckende Aufbauleistung zu bewundern. Als Fazit dieses Stadtrundganges konnte man feststellen: "Elbflorenz" ist in voller Pracht und Schönheit wiederauferstanden.

Der Abend endete mit einem gut organisierten Buffet im Kasino der Offizierschule des Heeres, die dem Freundeskreis auch diesmal ihre Unterstützung nicht versagte.

Gut gestärkt durch ein "militärisches Frühstück" in der Offizierschule des Heeres, führte die Fahrt am nächsten Morgen durch die reizvolle Landschaft des ländlichen Tschechiens in deren Hauptstadt Prag, die Stadt der 443 Türme, wie wir später während der Stadtführung erfahren sollten.

Der Grenzübergang gestaltete sich übrigens problemlos.

Wir checkten ein im Hotel KRYST AL PRAHA, stärkten uns und sahen gespannt dem sicherheitspolitischen Teil der Reise, nämlich der Information über den neuen NATO-Partner Tschechien, entgegen.

Leider konnte der Militärattache an der deutschen Botschaft in Prag, OTL i. G. Wernz, den Vortrag aus organisatorischen Gründen nicht in der Deutschen Botschaft, dem Palais Lobkowicz, halten. Wie gern hätten wir alle den berühmten Balkon gesehen, von dem aus der damalige Außenminister Genscher am 30.09.1989 gegen 18.30 Uhr den über 4000 Botschafts- Flüchtlingen ihre sofortige Ausreise in den freien Teil Deutschlands~ in die Bundesrepublik verkündete, Zu Beginn seines Vortrages wies OTL i..G. Wemz noch einmal in bewegenden Worten auf dieses geschichtsträchtige Ereignis hin. Außenminister Genscher sprach später in seinen Erinnerungen von einem "politischen Urstrom, der von Prag, der europäischen aller europäischen Städte, seinen Ausgang genommen hat." Wernz stellte in diesem Zusammenhang den Mut und die große Bedeutung der damaligen Tschechoslowakei für die Wende innerhalb Deutschlands und Europas heraus. Symbolisch stehen dafür die Namen Dubzek und V. Havel.

Danach stellte OTL i.G. Wernz Tschechien als neuen NATO-Partner vor, Tschechien ist seit 6 Jahren Mitglied der NATO.

Gemäß einem im Jahr 2003 beschlossenen Grundsatzpapier werden die tschechischen Streite Kräfte radikal reformiert und umgebaut und damit den politischen und u.a. auch wirtschaftlichen Gegebenheiten Tschechiens angepaßt. Schwerpunkte dieser Umorganisation sind:

1. Umwandlung der Streitkräfte von einer Wehrpflichtarmee zu einer Berufsarmee,

2. Umfangreiche und teilweise radikale Reduzierung bei Personal, Material und Standorten, 3. Dynamische und phantasiereiche Modernisierung der Streitkräfte trotz schwieriger

wirtschaftlicher Lage.

 

 Als Beispiele für die Reduzierungen führte er an :

Personal: Von 132000 auf 35000

Panzer: Von 1617 auf 30,

Spz : Von 2315 auf 700,

Flgz : Von 227 auf 32,

StO : Von 200 auf 73.

Das tschechische Heer wird nach diesen Umstrukturierungen ab ca. 2006 nur noch über

2 MechBrig, 1 ArtBrig und ein 1 Aufk1Btl verfugen. Dazu gehören abrundend ABC, San,- und elektron. Aufkl - Kräfte, jeweils in Btl-Stärke.

Trotzdem beteiligt sich Tschechien nach Ansicht von OTL i. G. Wernz angesichts ihrer

Stärke beispielhaft an internationalen Einsätzen im Rahmen der NATO und der UNO. Zur Zeit sind tschechische Soldaten, die über einen sehr guten Ausbildungsstand verfugen, u.a. im Irak, im Kosovo und in Afghanistan im Einsatz.

Erste Priorität genief3en allerdings NA TO- Einsätze. Bei anderen Auslandseinsätzen wird eine engere Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Österreich angestrebt.

Abschließend stellte OTL i.G. Wernz fest, daß Tschechien sich zu einem zuverlässigen NA- TO- Partner mit gut ausgebildeten Streitkräften entwickelt habe, die sich auch zu weltweiten UNO- Friedeneinsätzen bestens eignen.

Damit endete der sicherheitspolitische Teil der Reise.

Von nun an galt die volle Aufmerksamkeit den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt Prag. Prag bedeutet in Stein gehauene Geschichte.

2 Führungen - diesseits und jenseits der Moldau - sollten uns die einmalige historische Bau-

Substanz Prags näher bringen.

 In 3 Gruppen eingeteilt und gut geführt ging es auf~ die Frager Burg, den weltberühmten

Hradschin. Hier befindet sich auch der Amtssitz des tschechischen Staatspräsidenten. Die riesige, wahrhaftig kaiserliche Burganlage mit einer Frontlänge von fast einem Kilometer

und der Veitsdom beeindruckten nicht nur uns, sondern Besucher aus aller Welt. Zu unserer Freude konnten wir auch noch einem Wachwechsel der Präsidentengarde miterleben.

Ein gemeinsames Abendessen in der Nähe der Burg rundete den Tag ab. Wahlweise konnte man den Tag in der Altstadt oder in der Taverne des Hotels ausklingen lassen. Altstadtrückkehrer waren dabei ebenso gut gelaunt wie die Tavernenbesucher des Hotels.

Am Samstag erlebten wir den zweiten Altstadtrundgang, diesmal ostwärts der Moldau.

Das Jüdische Viertel mit seinem Friedhof, den noch vorhandenen Häusern und der Gedenkstätte für die über 77000 deportierten und ermordeten Prager Juden führte uns die häßliche Seite der tschechischen und deutschen Geschichte vor.

Danach lenkte die Pariser Strasse als die teuerste Einkaufsmeile Prags unsere Gedanken auf die Moderne, wirtschaftlich prosperierende Großstadt Prag.

Dann tauchten wir wieder in die Geschichte Prags ein. Wir sahen das Kafka-Museum, das

alte Rathaus mit Uhr und Figurengruppe - sichtbar jeweils zur vollen Stunde, natürlich auch für uns. Der riesige, geschichtsträchtige Wenzelsplatz, gegründet 1348 als Pferdemarkt,

nahm unsere Aufmerksamkeit gefangen. Dieser Platz besitzt nicht nur für die Tschechen eine große Bedeutung. Seine Symbolkraft strahlt in ganz Europa.

Beeindruckend auch die Frager Universität, gegründet 1348 von Kaiser Karl IV und das Ständetheater, das seine Premiere 1787 mit Mozarts "Don Giovanni" feierte.

Gestärkt durch ein Mittagessen in einem Prager Kaufhaus konnte nun jeder für einige Stunden seinen Interessen in Frag nachgehen. Bummeln, einkaufen, einen Kaffee im Jugendstil- Cafe genießen, über den Jahrmarkt schlendern oder vertiefende Blicke auf Historisches zu werfen - jeder kam zu seinem Recht und war letztendlich dankbar für die anschließende kurze Regenerationsphase im Hotel.

Um 18.00 Uhr starteten wir zur Innenstadt, um an der Moldau ein Fahrgastschiff zu besteigen. Frag vom Wasser der Moldau aus zu sehen, das interessierte uns alle. Die Stimmung war von Anfang an ausgezeichnet. Dazu trug auch das auf dem Schiff liebevoll zubereitete Buffet bei. An uns vorüber glitt die stolze Silhouette Prags. Die Uferzone bot immer wieder die Aussicht auf schön gelegene Gartenlokale, Biergärten und Grillplätze, die gut besucht waren. Die Fahrt auf dem Schiff ging allen viel zu schnell zu Ende. Sie stellte einen echten Höhepunkt in Bezug auf das kameradschaftliche Beisammensein im Freundeskreis dar.

Die gemütliche Rückfahrt am Sonntag gab dann Gelegenheit, das Erlebte noch einmal nachzuvollziehen.

So konnte denn der Vorsitzende des Freundeskreises bei seinen Abschiedsworten im Bus mit Fug und Recht von einer erfolgreichen und informativen Reise sprechen, die den gesetzten Zielen in jeder Beziehung gerecht wurde.

Lob und Anerkennung soll hier aber auch noch einmal den äußerst agilen Organisatoren der Reise Luft, Meyerhoff und Traupe sowie den umsichtigen Fahrern der Busse gezollt werden. Der Freundeskreis ist um ein großes Gemeinschaftserlebnis reicher!

Text: Hans-Georg Streibel

 

 
       
  Informationsfahrt "Tschechische Republik über Dresden" vom 02. bis 05. Juni 2005  
 

Dresden und Prag – Freundeskreis-Mitglieder erleben Kultur pur

 
     
 

Neben den sicherheitspolitischen Veranstaltungen im Frühjahr, zählen die jährlichen, mehrtägigen Informationsfahrten zu den Highlights im Vereinsleben des Freundeskreises Panzerbataillon 33. Die diesjährige Schwerpunktveranstaltung, die wie immer von den Vorstandsmitgliedern Gerhard Luft und Walter Meyerhoff geplant und organisiert war, führte die Freundeskreismitglieder im Rahmen einer Viertagesreise über Dresden in die Hauptstadt der Tschechischen Republik nach Prag. Kultur pur erlebten 78 Teilnehmer. Nach einem Stopp in Dresden, wo natürlich die Frauenkirche, der Zwinger und die Synagoge zum Besichtigungsprogramm gehörten, führte die Fahrt über das Erzgebirge durch die reizvolle Landschaft des ländlichen Tschechien. Die Tschechische Republik als neuer Nato-Partner war Thema des sicherheitspolitischen Teils der Info-Reise. Beeindruckend referierte hierzu der Verteidigungsattache der Deutschen Botschaft in Prag, Oberstleutnant i.G. Karl-Peter Wernz vor den Teilnehmern. Die radikale Reduzierung der tschechischen Streitkräfte, die Umgliederung von der Wehrpflicht- in eine Berufsarmee sowie die Beteiligung an friedenserhaltenden Auslandseinsätzen waren dabei zentrale Themen des informativen Vortrages, der mit der Feststellung, „Tschechien ist ein zuverlässiger Nato-Partner“, schloss. Zwei Führungen durch die Prager Altstadt mit all ihren bekannten Sehenswürdigkeiten und ihrer einmaligen, historischen Bausubstanz sowie eine stimmungsvolle, abendliche Schifffahrt auf der Moldau, hinterließen bleibende Eindrücke bei den begeisterten Teilnehmern. Eine sehr informative Reise, die den gesetzten Zielen voll gerecht wurde, lautete auf der Rückfahrt am Sonntag das anerkennende Urteil aller. 
Text: P.Conrad
Erschienen in Neustädter Zeitung       

 

 
     
  Betreuungstag am 11. Juni 2005 für Angehörige deren Soldaten sich im Auslandseinsatz befinden  
 

Mit dem Freundeskreis in den Zoo Hannover

Informations- und Betreuungstag beim Panzerbataillon 33
 
   
  Freuten sich über einen gemeinsamen Zoobesuch: Freundeskreis-Mitglieder und Angehörige der im Einsatz befindlichen Soldaten. Foto: P.Conrad  
 

Von ursprünglich 52 befinden sich immer noch 42 Soldaten des  Panzerbataillons 33 seit Anfang des Jahres im Einsatz in Afghanistan. Sie, unter ihnen der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Olaf Manhenke, werden etwa gegen Ende Juli im Standort zurück erwartet. Und so lange noch Soldaten im Auslandseinsatz sind, sieht der Freundeskreis Panzerbataillon 33 den Schwerpunkt seiner Arbeit in der Betreuung der Soldaten und ihrer Angehörigen, betont der Vorsitzende Gerhard Luft. Zu einem Informations- und Betreuungstag konnten Luft und der stellvertretende Kommandeur des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Ulrich Hegner 60 Angehörige in der Wilhelmstein Kaserne begrüßen. Hegner informierte über die aktuelle Lage. Hauptfeldwebel Thomas Förthmann, der zurzeit einen zweiwöchigen Heimaturlaub hat, berichtete über seinen Einsatz und den täglichen Dienstbetrieb in Kabul im „Camp Warehouse“. Wie sich die Lage für die in Faysabad eingesetzten Soldaten darstellt, konnte Stabsfeldwebel Peter Rewald auch mit Fotos beeindruckend aus erster Hand berichten. Höhepunkt der Veranstaltung war für alle ein Besuch im Zoo Hannover, zu dem inklusive Eintritt und Bustransfer der Freundeskreis eingeladen hatte. Mit einem gemeinsamen Grillen am Offiziercasino ging für die Angehörigen ein informativer Betreuungstag zu Ende.              
Text: P. Conrad
Erschienen in Neustädter Zeitung
 

 
       
 

Sicherheitspolitische Abendveranstaltung am 09.März 2005
 Thema: Irak -Aktuelle Lage und Zukunftschancen
 

 
 

Ricarda Steinbach referiert zum zweiten Mal in der Wilhelmstein-Kaserne

 
 

Gerhard Luft (li) und Walter Meyerhoff danken Ricarda Steinbach für ihren informativen Vortrag.

 

 
 

Die Veranstaltungen des Freundeskreises Panzerbataillon 33 im Rahmen seiner sicherheitspolitischen Veranstaltungen finden immer wieder große Resonanz und  Interesse nicht nur bei seinen Mitgliedern. „Irak – aktuelle Lage und Zukunftschancen“ lautete das Thema, der Frühjahrsveranstaltung zu der Freundeskreis-Vorsitzender Gerhard Luft an die 70 Besucher im Offizierheim der Wilhelmstein-Kaserne begrüßen konnte. Mit der Diplom-Politologin Ricarda Steinbach hatten die Organisatoren erneut eine kompetente Referentin zum Thema gewinnen können. Steinbach, die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politik und Wirtschaft, im Haus Rissen ist, hatte bereits an gleicher Stelle im vorigen Jahr einen informativen Vortrag über Russland gehalten. „Mittlerer Osten – Herausforderung für das Transatlantische Bündnis“ lautete die Überschrift ihrer „Lagefeststellung“, deren zentrale Themen neben dem Irak, der Konflikt zwischen Israel und Palästina sowie die Rolle der Amerikaner und der Europäer in der Region waren. Steinbach, die sich seit 1992 intensiv mit der politischen Lage im Nahen und Mittleren Osten beschäftigt, vertritt die Meinung, dass die amerikanische Strategie in dieser Region langfristig erfolgreicher sei, als die der Europäer. Sie glaubt, dass sich derzeit die dortigen Diktaturen in einem Öffnungsprozess befinden, sich zu demokratisieren beginnen und sowohl der Nahe als auch der Mittlere Osten innerhalb der nächsten zehn Jahre als Friedenszone abgegeben werden können. Geleitet von Gerhard Luft, entwickelte sich  im Anschluss zwischen Besuchern und Referentin eine lebhafte, teils auch kontroverse Diskussion.

Text u. Foto: P.Conrad

Erschienen in: Leine-Zeitung, Neustädter Zeitung, Schwarmstedter-Rundschau.

 

 
  Verantwortlich für eine positive Bilanz: Der Vorstand des Freundeskreises, Gerhard Luft, Walter Meyerhoff und Günter Traupe (von li.). Foto: P.Conrad  
 

Freundeskreis Panzerbataillon 33 zieht durchweg positive Bilanz

 

Luttmersen (pc). Auch und vor allem im 15. Vereinsjahr hat der Freundeskreis Panzerbataillon 33 Grund, in allen Bereichen eine positive Bilanz zu ziehen, stellte der Vorsitzende Gerhard Luft im Rahmen der Jahreshauptversammlung fest. Rund 80 Mitglieder konnte Luft im Offizierheim der Wilhelmstein-Kaserne begrüßen. Neben der steigenden Mitgliederzahl, die sich auf 400 annähert, sei natürlich die Ministerentscheidung über den Erhalt und die Aufgabenerweiterung des Panzerbataillons 33 besonders erfreulich, unterstrich der Vorsitzende. Erfolgreich und sehr gut besucht verliefen die Veranstaltungen des Vereins, wie die sicherheitspolitischen Vortragsabende über Afghanistan und die mehrtägige Polenreise, an der über 100 Mitglieder teilgenommen hatten, resümierte Luft. Für das kommende Jahr werden neben einem sicherheitspolitischen Vortrag über den Irak im ersten Quartal, eine Informationsfahrt vom 02. bis zum 05. Juni nach Prag sowie ein Besuch der Marine in Wilhelmshaven angeboten. Natürlich wird auch, wie in diesem Jahr, ein Truppenbesuch beim übenden Panzerbataillon 33 stattfinden. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der Verein weiterhin in der Unterstützung der Soldaten des Bataillons in der Wilhelmstein-Kaserne und vor allem in der Betreuung der Soldaten und ihrer Familienangehörigen bei Auslandseinsätzen, bekräftigte der Vorsitzende. Im Namen des Kommandeurs des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Olaf Manhenke, der sich zurzeit im Vorkommando für einen bevorstehenden Afghanistan-Einsatz befindet, dankte Major Ulrich Hegner den Mitgliedern des Freundeskreises für die Unterstützung des Bataillons und seiner Soldaten. Ein derartiger Verein sucht in der gesamten Bundeswehr seines gleichen, hob Hegner anerkennend hervor. Im Weiteren ging der stellvertretende Bataillonskommandeur auf die derzeitige Situation des Bataillons ein, das sich noch mit fast 400 Soldaten bis Weihnachten zur Ausbildung von Einsatzkräften auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken in Bayern befindet. 
Neustädter Zeitung / Schwarmstedter Rundschau -Text u. Foto: P.Conrad
 
       
 

Freundeskreis besucht Soldaten des Panzerbataillons 33 auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken

 
  Mehr als 300 Soldaten des Panzerbataillons 33 sind seit August, voraussichtlich noch bis kurz vor Weihnachten auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken / Bayern für die Einsatzausbildung von Soldaten, die auf einen Auslandseinsatz vorbereitet werden, abgestellt.
Für den Freundeskreis Panzerbataillon 33 ein Grund, "seinen" Soldaten einen Besuch abzustatten und sich über den Ausbildungsauftrag zu informieren. Im Rahmen einer Dreitagesfahrt nahmen 35 Freundeskreis-Mitglieder die Gelegenheit wahr, vor Ort einen Einblick in die umfangreiche Ausbildung zur Einsatzvorbereitung zu bekommen.
Beeindruckend, wie intensiv und mit welchem Engagement die Soldaten hier auf ihre Aufgaben im Einsatz vorbereitet werden, stellten der Vorsitzende des Freundeskreises Gerhard Luft und alle Mitreisenden anerkennend fest.
Neben dem Besuch bei den Soldaten, stand, wie immer bei solchen Veranstaltungen des Freundeskreises, Kultur und Geselligkeit auf dem weiteren Programm.
So wurde ein Abstecher in die nahe gelegene Kultur- und Weinstadt Hammelburg mit Stadtrundgang, Museumsbesuch und Schlossbesichtigung unternommen. Am Heimreisetag das Franziskaner-Kloster Kreuzberg besucht, dem sich eine zünftige Wanderung zum heiligen Berg der Franken anschloss.
Gestärkt mit Weißwurst und einem Weizenbier traten die Panzerfreunde mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.
Text: P.Conrad Foto: H. Lachmann
 
     
 

Standortschließung

Luft: Freundeskreis wird sich an öffentlicher Diskussion nicht beteiligen

 

Gerhard Luft (li) dankte Oberstleutnant Rolf Meyer; daneben der Standortälteste und Kommandeur Panzerbataillon 33, Oberstleutnant Hartmut Renk.
Foto: Conrad
 
 
     
  Luttmersen (pc). Der Freundeskreis Panzerbataillon 33 werde sich an einer öffentlichen Diskussion über eine eventuelle Standortschließung nicht beteiligen, erklärte der Vorsitzende Gerhard Luft im Rahmen einer Sicherheitspolitischen Veranstaltung vor gut 120 Zuhörern in der Wilhelmstein-Kaserne. Alle Spekulationen entbehrten jeglicher Grundlage, so Luft, der betonte, in Landtags- und Bundestagsabgeordneten wirkliche Fürsprecher in Sachen Standortsicherung zu haben. Der Freundeskreis werde, wie vor Jahren bereits, sich wieder schriftlich an den Verteidigungsminister Peter Struck wenden und ebenfalls über einen „großen Verteiler“ die positiven Aspekte des Standortes herausstellen, sagte Luft. Er hoffe, dass sich auch die Stadt entsprechend engagieren werde, so der Vorsitzende des Freundeskreises. Zuvor hatte der Standortälteste und Kommandeur des Panzerbataillons, Oberstleutnant Hartmut Renk, Stellung zur Standortsicherung bezogen. Von den verbleibenden 505 Bundeswehrstandorten sollen weitere 100 geschlossen werden. Jeder Standort sei zurzeit mit einem dicken Fragezeichen versehen. Erst zum Ende des Jahres werde man mehr wissen, wer heute schon Besseres weiß, der lügt, so Renk. Mit Funktionalität, guter Infrastruktur, der optimalen Einbindung in die Garnison, der Nähe zum Truppenübungsplatz Bergen und der modernen Substanz der Kaserne sehe er persönlich aber gute Chancen für einen Erhalt des Standortes Luttmersen, meinte der Bataillonskommandeur. Aufschlussreich und interessant berichtete im Anschluss Oberstleutnant Rolf Meyer, Kommandeur der Lehrgruppe B an der Panzertruppenschule Munster, von der deutschen Unterstützung zur Aufstellung eines Panzerbataillons T62 im Aufbau der Afghanischen Streitkräfte. Als Leiter der Ausbildungsunterstützungsgruppe ANA hatte Meyer mit 20 Bundeswehrsoldaten von Januar an afghanische Offiziere und Unteroffiziere bei Kabul in der Führung und Logistik eines Bataillons und im Umgang mit Waffen und Gerät ausgebildet. Mit der Einführung von Urlaubskartei und anderen Org-Mitteln hatte am Hindu-Kusch die deutsche Bürokratie  unerbittlich aber bewährt zugeschlagen, meinte Meyer am Schluss seines Vortrages, der auch wissenswertes über Land und Leute in dem geschundenen Land beinhaltete.   Neustädter Zeitung - Text u. Foto: P. Conrad  
       
 

Afghanistan – großes Interesse nicht nur bei Freundeskreismitgliedern

 

Gastgeber Gerhard Luft (li) und Hausherr Oberstleutnant Hartmut Renk dankten Dr. Hans Krech für seinen informativen Vortrag. Foto: Conrad

 

 
  Luttmersen (pc). Besonders vor dem Hintergrund eines zum Ende des Jahres bevorstehenden Einsatzes durch Soldaten des Logistikbataillons 141 und des Panzerbataillons 33, war das Interesse an einem Afghanistan-Vortrag, zu dem der Freundeskreis Panzerbataillon 33 im Rahmen seiner sicherheitspolitischen Veranstaltungen in die Wilhelmstein-Kaserne eingeladen hatte, entsprechend groß. Freundeskreisvorsitzender Gerhard Luft freute sich,  neben den Mitgliedern, zahlreiche Soldaten und Angehörige, sowie die Kommandeure beider Bataillone, die Oberstleutnante Frank Hartwig und Hartmut Renk unter den rund 140 Zuhörern begrüßen zu können. Mit dem Referenten Dr. Hans Krecht war es den Organisatoren gelungen, einen außerordentlichen Afghanistan-Kenner zu gewinnen, der sein Wissen über das Land und die Völker am Hindu-Kusch bereits in einem Buch „Der Afghanistan-Konflikt 2001“ veröffentlicht hat. Zum Thema „Afghanistan – geschichtlicher Hintergrund, aktuelle Lage und Zukunftschancen“-  informierte Krecht anschaulich von der Besetzung durch die Sowjetunion, dem Aufstieg der Taliban, dem Weg Osama bin Ladens bis zu deren Sturz und Einmarsch durch die Amerikaner sowie dem Einsatz deutscher Soldaten in Kabul und Kundus. Trotz vieler noch ungelöster Konflikte innerhalb der verschiedenen Völker dieses Landes, sei Afghanistan auf dem Weg der Demokratisierung und der deutsche Beitrag dazu der erfolgversprechendste und der wichtigste, so Krechs Überzeugung am Schluss seines fast zweistündigen, über lange Strecken beeindruckenden Vortrages.   Neustädter Zeitung - Text u. Foto: P.Conrad  
       
 

Der neue Vorstand ist der alte

 

Oberstleutnant Hartmut Renk (rechts) gratuliert Gerhard Luft, Walter Meyerhoff und Günter Traupe zur Wiederwahl; daneben Schriftführer Leutnant Enrico Richter. Foto: Conrad

 

 
 

Luttmersen (pc). Der neue Vorstand des Freundeskreises ist der alte. Einstimmig wurden Gerhard Luft als 1. Vorsitzender, Walter Meyerhoff als sein Stellvertreter und Geschäftsführer Günter Traupe von der Mitgliederversammlung für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.
Vor 82 Mitgliedern zog Luft eine durchweg positive Jahresbilanz des Vereins. Besonders erfreulich und gegen den allgemeinen Trend sei die Mitgliederentwicklung. Mit jetzt 380 Mitgliedern, habe der Freundeskreis mehr als 20 neue in diesem Jahr dazugewinnen können, betonte Luft, der die gute Zusammenarbeit im Vorstand und mit der Bataillonsführung hervorhob.
Die Unterstützung des Bataillons, seiner Soldaten und ihrer Angehörigen, besonders bei den bevorstehenden Auslandseinsätzen, sei, wie die Förderung der Integration der Soldaten im Neustädter Land, nicht nur satzungsgemäßer Auftrag, sondern Schwerpunkt und Hauptziel der Vereinsarbeit, unterstrich der Vorsitzende. Aber auch die sicherheitspolitischen Veranstaltungen, die Truppenbesuche und die beliebten mehrtägigen Informationsreisen für die Mitglieder sind Teil eines aktiven und lebendigen Vereinslebens, so Luft, der neben verschiedenen Veranstaltungen für das nächste Jahr die Planung einer mehrtägigen Informationsfahrt nach Polen ankündigte. Zuvor hatte der Kommandeur des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Hartmut Renk Vorstand und Mitglieder begrüßt und sich für die Unterstützung des Bataillons und vor allem der Angehörigen des durch einen Unfall verstorbenen Unteroffiziers, bedankt. Renk gab einen Überblick über die Lage im Bataillon, die zurzeit durch die Einnahme in die neue Struktur geprägt ist. Neben der Ausbildung, nannte der Kommandeur die Vorbereitung auf den geplanten Auslandseinsatz im nächsten Jahr als Schwerpunkt.  Neustädter Zeitung  Text u.Foto: P.Conrad

 
       
   
 

Mit dem Freundeskreis an die Ostsee

Für rund einhundert Mitglieder war die Ostseetour informativ und abwechslungsreich.
Das Vereins-Highligth des Jahres ist nach wie vor die mehrtägige Informationsfahrt, die immer mehr Freunde findet, hebt der Vorsitzende des Freundeskreises Panzerbataillon 33, Gerhard Luft hervor. Rund 100 Mitglieder konnte Luft zur diesjährigen Fahrt begrüßen.
Die Ostsee, genauer gesagt, Rostock, Warnemünde und die Insel Usedom waren die Ziele der Dreitagesfahrt, die sich wie immer in drei Teile gliederte. Ein Informationsbesuch der Schnellbootflotille der Bundesmarine in Warnemünde und ein geführter Besuch des Historisch-Technischen Informationszentrums in Peenemünde auf der Insel Usedom standen im Rahmen des sicherheitspolitischen Teils auf dem Programm.
Kultur, Land und Leute erlebten die Teilnehmer auf der bekannten Ostseeinsel im Ostseebad Zinnowitz und bei einer Fahrt mit der MS Astor 2 über das Achterwasser und den Peenestrom, bei teils stürmischen Winden der Stärke bis sechs. Ein geführter Stadtrundgang durch die Rostocker Altstadt und der Besuch der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, Schwerin, hinterließen bleibende Eindrücke.
Natürlich kam im dritten Teil, an den Abenden mit kameradschaftlichem Ausklang, die Geselligkeit nicht zu kurz.
Neustädter Zeitung - Text u. Fotos: P.Conrad
 
       
 

Stadtwappen beim Standortältesten erinnert an die Verbundenheit der Garnison

Freundeskreis sponsert Umgestaltung des Eingangsbereiches im Stabsgebäude

 

Stadtdirektor Dieter Häseler, Oberstleutnant Hartmut Renk, Karin Kirchmann und Walter Meyerhoff (von links) freuen sich über die gelungene Umgestaltung im Eingangsbereich. Foto: Peter Conrad

 

 
 

Die gelungene Umgestaltung im Stabsgebäude des Panzerbataillons 33 macht unter anderem den Eingangsbereich nicht nur freundlicher und repräsentativer, sie erinnert vor allem an die Verbundenheit der Garnison, unterstrich der Standortälteste und Kommandeur des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Hartmut Renk, anlässlich einer kleinen Feierstunde. Dies sei ein erster Schritt in eine neue Richtung für das künftige Outfit des Stabsgebäudes, meinte Renk, der sich bei den „Sponsoren“, Vertretern der Stadt, des Freundeskreises und der Reservisten aus der Wedemark und Hannover bedankte. Das Wappen der Stadt und des Bataillons sowie zwei Phönixpalmen – bekanntlich das Wappensymbol der 33er, schmücken nun den von der Standortverwaltung renovierten Eingangsbereich. Für die wiedereinmal unkomplizierte Unterstützung des Freundeskreises, der mit einem namhaften Geldbetrag die Anschaffung der Palmen, sowie eine neue, moderne Beleuchtung ermöglichte, dankte Oberstleutnant Hartmut Renk dem stellvertretenden Vorsitzenden, Walter Meyerhoff.  Von der Reservistenkameradschaft aus der Wedemark und Hannover unterstützt, erinnert auf dem Flur im Obergeschoss des Gebäudes eine große Informationstafel mit Fotos, Texten, Zeitungsberichten und Urkunden an den einzigartigen Einsatz der Soldaten des Panzerbataillons bei der Elbe-Hochwasserkatastrophe im Raum Magdeburg im August des vergangenen Jahres.

Neustädter Zeitung - Text: u. Fotot: P. Conrad      
 

 
 

Mit dem Freundeskreis in den Heidepark 

Kleine und große Angehörige der Soldaten hatten jede Menge Spaß im Heidepark-Soltau. Foto: Conrad

 
  Luttmersen (pc). Solange Soldaten des Standortes im Ausland, wie im Kososo oder Bosnien-Herzegowina eingesetzt sind, sieht der Freundeskreis Panzerbataillon 33 den Schwerpunkt seiner Arbeit in der Betreuung der Angehörigen und unterstützt dabei besonders die Arbeit der Familienbetreuungsstelle, sagt der Vorsitzende Gerhard Luft. Eine dieser Maßnahmen war jetzt die Einladung zu einem Besuch im Heidepark-Soltau, der rund fünfzig große und kleine Angehörige der Soldaten des Panzerbataillons 33 und des Instandsetzungsbataillons 141 gerne folgten. Eine tolle Abwechslung fanden alle, die im größten Freizeitpark Norddeutschlands eine Menge Spaß hatten und dabei feststellten, dass sich ein Besuch nicht nur für Kinder und Jugendliche lohnt. Eine rasante Fahrt mit der größten Holzachterbahn der Welt hätte ihn zwar gereizt, doch wegen der langen Wartezeit sei er auf  den Hängelooping umgestiegen, erzählt begeistert der 63-jähige Vorsitzende. Ein gemeinsames Grillen in der Wilhelmstein-Kaserne, zu dem der Kommandeur des Panzerbataillons 33, Oberstleutnant Hartmut Renk, die Angehörigen der Soldaten und Mitglieder des Freundeskreises begrüßte, bildete den Abschluss eines harmonischen Betreuungstages.  
Neustädter Zeitung - Text u. Foto: P.Conrad